Tarifpolitik

Dieser Artikel ist in der MSZ 10-1986 erschienen.

Systematik

Eines kann man der Gewerkschaft wirklich nicht nachsagen, daß sie nämlich nicht flexibel wäre in ihren alljährlichen Verhandlungen mit der Kapitalseite. Wo es immerhin um solche Dinge geht wie Lohn, Leistung, Arbeits- und Freizeit, also um die Lebensmittel, die Gesundheit und das ertragbare Leben der Lohnarbeiter, jongliert sie damit auf der Forderungs- und Angebotsseite so, wie sie sich gedacht hat, daß im Streit mit den Arbeitgebern ein Ergebnis herauskommen kann, womit sie, die Gewerkschaft, sich sehen lassen kann.

Dieser Artikel ist in der MSZ 4-1985 erschienen.

Systematik

Frühjahrszeit - Tarifrundenzeit. Das haben die großen Industriegewerkschaften der Nation auch dieses Jahr nicht vergessen.

Dieser Artikel ist in der MSZ 3-1991 erschienen.

Systematik

Die erste gesamtdeutsche Lohnrunde ist zur Hälfte schon vorüber. Ziemlich lautlos und schnell.

Dieser Artikel ist in der MSZ 1-1990 erschienen.

Systematik

Es gehört zur Unsitte gewerkschaftlicher Tarifpolitik, jeweils aufwendig und verantwortungsvoll an einer Sache zu arbeiten, die in Gewerkschaftskreisen ‚Findung der Tarifforderung‘ heißt. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der zu erwartenden Zugeständnisse der Unternehmer, bei denen man am besten vorher nachfragt; unter Einbeziehung bisheriger gewerkschaftlicher Tarifpolitik, auf deren Kontinuität man zu achten hat; mit Blick auf das, was gesellschaftspolitisch vordringlich erscheint oder einfach in die politische Landschaft paßt; bei Einschätzung dessen, was vor der Öffenttichkeit bestehen kann...

Dieser Artikel ist in der MSZ 3-1990 erschienen.

In der diesjährigen Tarifrunde haben die größte und die traditionell radikalste Gewerkschaft im DGB für das Druckgewerbe und die Metallindustrie ihre "Jahrhundertforderung" nach der 35-Stunden-Woche durchgesetzt. Am erzielten "Traumergebnis" (Steinkühler) ist zu ersehen, wie die Forderung gemeint war; daraus ergeben sich einige Schlüsse auf die Prinzipien gewerkschaftlicher Tarifpolitik.

Dieser Artikel ist in der MSZ 4-1988 erschienen.

Systematik

Immer wenn die Arbeitslosen nachgezählt werden, sind es schon wieder ein paar tausend mehr. Das geht nun bereits ein paar Jahre so.

Dieser Artikel ist in der MSZ 1-1987 erschienen.

Systematik

Jetzt strahlt sie, wieder, die 35-Stunden-Sonne der IG Metall. Jetzt heißt es wieder:

Dieser Artikel ist in der MSZ 4-1987 erschienen.

Systematik

Kapitalistische Unternehmer sind Aktivisten in Sachen Arbeitszeit. Sie bezahlen Arbeitsstunden, revolutionieren ihre Maschinerie und damit die Leistungsansprüche und überwachen, daß sie an den Arbeitsplätzen entsprechend bedient werden.

Dieser Artikel ist in der MSZ 6-1987 erschienen.

Systematik

Die Tarifpartner der bundesdeutschen Paradebranche ‚Metall‘ sowie vom Druckgewerbe haben den eigentümiichen Handel, der bereits in MSZ 4/87 charakterisiert worden ist: Arbeitsstunden gegen freie Verfügung über die Arbeitszeit, nach viel offensichtlich gekünsteltem Getöse abgeschlossen.
Die tarifliche Regelarbeitszeit wird auf 37 Stunden pro Woche verkürzt, und zwar stufenweise im Rahmen eines Dreijahresvertrags, der gleichzeitig die Tariflohnerhöhungen für ‚87 (3,7%),‘88 (2%) und ‚89 (2,5 %) festlegt.

Dieser Artikel ist in der MSZ 1-1986 erschienen.

Systematik

Strategie und Taktik für die Tarifrunde 1986 stehen fest. Die ÖTV macht den Vorreiter, bei der IG Metall wird noch gestritten, wie und wann man die "35-Stunden-Woche" wieder aufs Tapet bringt.