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Dieser Artikel ist in der MSZ 2-1985 erschienen.


DER GANZ NORMALE WAHNSINN

Werden wir ein Volk von Leihkindern?

"Darf die Fähigkeit zum Kindergebären ebenso vermietet werden wie menschliche Arbeitskraft?" (Süddeutsche Zeitung)

Die haben vielleicht Sorgen! Die Antwort ist doch längst klar. Gegen Lohn vermietet werden darf hierzulande so ziemlich jedes Körperteil - selbstverständlich auch die weiblichen Geschlechtsorgane. Aber doch nicht der Mutterbauch. Wo kämen wir denn da hin - deutsche Gebärmütter gehören immer noch den Herren Kohl, Geißler, Engelhardt und Wörner. Wenn die's allerdings erlauben, weil die Deutschen das Aussterben nicht lassen wollen, na dann aber los - für Deutschland immer!

Dürfen die das?

"Bischöfe: Leihmutterschaft durch Gesetz verbieten

Die katholiichen Bischöfe in der Bundesrepublik haben eindeutig gegen das sogenannte Leihmütterverfahren Position bezogen. In einem Interview mit den Stuttgartar Nachrichten betonte der Erzbischof von München und Freising, Friedrich Wetter, als Vorsitzender der Glaubenskommission der Bischofskonferenz, das Leihmütterverfahren stehe im Widerspruch zu Schöpfungsordnung und Menschenwürde. Man könne weder den Mutterschoß wie einen Brutkasten vermieten noch das werdende Kind zur Ware degradieren." (Süddeutsche Zeitung, 21.1.)

Mit der Schöpfungsordnung sollte man gerade als Glaubenskommissar vorsichtig sein, deutscher Bischof Wetter: Wie war das denn damals mit der unbefleckten Empfängnis der Zimmermannsgattin Maria und der Überlassung ihres Mutterschoßes für...

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Besser ungeboren

"Reagan will Abtreibungsverbot

Präsident Reagan, der die amerikanische Anti-Abtreibungsbewegung unterstützt, hat den 20. Januar - den Tag seiner Vereidigung - zum "Tag der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens" erklärt. Die Auseinandersetzung über Für und Wider von Abtreibungen hat in den USA in den vergangenen Monaten zum Teil gewalttätige Formen angenommen; zahlreiche Kliniken, in denen Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen werden, wurden das Ziel von Bombenanschlägen. Der Oberste Gerichtshof hatte Eingriffe am 22. Januar 1973 unter bestimmten Bedingungen legalisiert. Reagan fordert ein neues Verbot."

Als ungeborenes Leben genießt man den vollen Schutz des Führers der Freien Welt. Seine Fans räumen dafür auch mal per Bomben ein paar Mißgeburten im Arztkittel weg, die Abtreibungen vomehmen. Als geborenes Leben genießt man ihn dann erst recht: z.B. als Ghetto-Bewohner in USA oder als von der Freiheit heimgesuchtes Menschenleben in Nicaragua und anderswo.

"So wie der Staat es mit seiner Justiz macht - er bestraft den Mord, sichert sich aber das Monopol darauf -, so macht er es eben überhaupt: Er verbietet uns, unsere Nachkommen am Leben zu verhindern - er wünscht dies selber zu tun. Er behält sich vor, selber abzutreiben, und zwar erwachsene, arbeitsfähige Menschen" (Brecht 1922).

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Spanien ist nicht Polen

Deshalb kommt es dort nie und nimmer zu einem Fall Popieluszko und schon gleich gar nicht zu einem Schauprozeß über die Verwicklung von Beamten des Staats in den Mord an einem Oppositionellen. Stattdessen zu einer Kurzmeldung der FAZ vom 15. Januar:

"Bezahlte Pistoleros ermordeten Separatistenführer Brouard

Die Mörder des baskischen Separatistenführers Brouard sollen nach Informationen, die die Madrider Zeitung "El Pais" aus Justizkreisen in Bilbao erhalten hat, zwei Lateinamerikaner sein, die den im Baskenland sehr beliebten Kinderarzt Brouard im Auftrag und für eine hohe Summe Geld in seiner Praxis ermordet haben. Polizei und Justiz bemühen sich jetzt darum, herauszufinden, wer die lateinamerikanischen Pistoleros beauftragt und ihnen die Waffen besorgt hat, die auf dem internationalen Waffenmarkt nicht leicht zu bekommen sind, aber von spanischen Streit- und Sicherheitskräften gebraucht werden."

Diesen "Bemühungen" sind jedoch sehr enge Grenzen gesetzt: Als der ermittelnde Staatsanwalt herausfand, daß die Polizeiposten vor dem Hause des Ermordeten kurz vor dem Attentat abgezogen worden waren, reagierte das Justizministerium in Madrid prompt:

"Der Leitende Oberstaatsanwalt in Bilbao hat dem zunächst mit der Untersuchung des Mordes an Brouard beauftragten achtundzwanzigjährigen Staatsanwalt den Fall wieder entzogen."

Numeiri ist nicht Jaruzelski

sondern der Präsident des prowestlichen Sudan mit einer strategisch wichtigen Grenze zum "marxistisch-leninistischen Regime" Äthiopiens. Deshalb sind die Anti-Numeiri-Rebellen im Südsudan eine Störung "unserer hervorragenden Beziehungen" mit Khartum; und den Aufständischen nützt es nichts, da sie vorwiegend Christen sind und auf katholische Priester hören. Also nichts mit "Überlebenskampf der Kirche" und "das Volk steht hinter den Priestern", geschweige denn "der Papst zum dritten Mal in den Sudan", sondern lapidar eine Meldung in der "Süddeutschen Zeitung" vom 19.1.:

"Auch katholischem Priester droht die Todesstrafe

Numeiri hat auch eine Gruppe von 108 politischen Oppositionellen, geführt von dem katholischen Priester Philippe Ghaboush, vor Gericht stellen lassen. Der Gruppe wird vorgeworfen, gegen die Regierung zu agieren und junge Menschen für "Anti-Regierungsaktionen zu rekrutieren." Für derartige Delikte, wie sie die Anklage den Oppositionellen vorwirft, sieht das islamische Recht die Todesstrafe vor. Seit der Islamisierung im Jahr 1983 leben die Christen im Sudan als Bürger zweiter Klasse ohne Rechte und ohne Freiheit."

Dabei fahren sie noch vergleichsweise besser als Mitglieder und Sympathisanten der Kommunistischen Partei, die bereits 1972 von Numeiri pauschal zum Tode verurteilt worden sind. Auch hier ein entscheidender Vorzug gegenüber Jaruzelski.

...und keine Berliner Mauer durch die Sahara

"Marokko: Weiteres Teilstück der Wüstenmauer fertig

Marokko hat ein weiteres, 400 Kilometer langes Teilstück einer Mauer fertiggestellt, die es zur Verteidigung gegen die Guerilla-Organisation Polisario durch die Wüste der Westsahara zieht. Der marokkanisclne Kommandant der Südzone, Oberst Ben Nani, meldete König Hassan, daß das neue Stück des drei Meter hohen Sandwalls zum Teil an der algerischen Grenze und im Süden 50 Kilometer weit an der mauretanischen Grenze entlang führe." ( Süddeutsche Zeitung, 19.1.)

Hier handelt es sich eindeutig um einen pro- imperialistischen Schutzwall, mit dem ein ganzes Volk am Betreten seines Staates gehindert werden soll. Der Schießbefehl gegen rebellische Sahauruis schützt die Freiheit - des marokkanischen Zugriffs auf die "größten Phosphatvorkommen der Welt". Deshalb steht hier eine Mauer, die nicht weg muß, sondern mit - reichlich Francs, Dollars und DM ausgebaut und gewartet wird.

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Verbrechen lohnt sich nicht!

"Gefängnisdirektor soll 33 Monate einsitzen

Der vom Dienst suspendierte Göttinger Gefängnisdirektor, Oberregierungsrat Hans-Joachim Wanning, ist am Freitag von einer Großen Strafkammer des Landgerichts Göttingen wegen Rechtsbeugung, Verwahrbruchs und Urkundenunterdrückung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden.

Der mitangeklagte Leiter der Außenstelle Osterode der Justizvollzugsanstalt Göttingen, Amtsinspektor Achim Heinecke, erhielt eine Freiheitsstrafe von 14 Monaten zur Bewährung sowie eine Geldstrafe von 5000 Mark. Ihm war vorgeworfen worden,' Gefangene für Wochenendarbeiten an Firmen im Harz ausgeliehen zu haben. Der dem Staat zustehende Lohn, insgesamt etwa 85.000 Mark, sei nicht dem Land Niedersachsen, sondern verbotenerweise den Gefangenen zugeflossen. Heinecke oder seine Beamten hätten außerdem in einem Supermarkt von Kunden liegengelassene Kassenbons eingesammelt oder aufsammeln lassen, um sie mit der Justizvollzugsanstalt als Gefängnisausgaben abzurechnen. Für das Geld habe er für die Gefangenen trotz ausdrücklichen Verbots sonntags Kaffee und Kuchen gekauft.

Heineckes Dienstvorgesetzter Wanning soll "alles getan haben", um die Spuren zu verwischen, als die Straftaten durch anonyme Schreiben auch ihm bekannt wurden." (Süddeutsche Zeitung, 19./20.1.)

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Deutsche Entwicklungshilfe

"Sao Tome und Principe wendet sich dem Westen zu

Der afrikänische Inselstaat Sao Tome und Principe hat die Berlin-Klausel anerkannt. Schon seit gut zwei Jahren bemüht sich die strategisch wichtige kleine Inselgruppe im Golf von Guinea, sich dem Westen zu öffnen. Ohne jede Einschränkung und ohne jede Diskussion hat Sao Tome und Principe jetzt in einem Notenwechsel die Berlin-Klausel akzeptiert. Bonn besteht bei entwicklungspolitischen Verträgen mit Staaten der Dritten Welt auf einer Einbeziehung des "Landes Berlin". In diesen Tagen ist, als Folge der Anerkennung, auf Sao Tome eine erste Nahrungsmittelhilfe der Bundesrepublik Deutschland eingetroffen: 730 Tonnen Weichweizenmehl. ... Die schlechte Wirtschaftslage beruht auf der Monokultur - neunzig Prozent der Deviseneinnahmen stammen aus dem Kakao-Export, und der Kakaopreis auf dem Weltmarkt verfiel... Kontinuierliche Entwicklungshilfe neben dieser jetzt gelieferten Katastrophenhilfe ist noch nicht vereinbart worden, ist jetzt aber möglich."

Na klar, ohne "Einbeziehung des Landes Berlin" kann auf diesen Inseln ja nichts Vernünftiges gedeihen. Dazu brauchen die Eingeborenen gar nicht zu wissen, wo und warum dieses "Land Berlin" liegt und warum heutzutage 730 Tonnen Weichweizenmehl die Unterschrift unter eine Berlin-Klausel kosten. Die weißen Massas werden's schon wissen. Früher "Heil Dir im Siegerkranz", heute "Berlin".

Dafür geht jetzt die Entwvicklung los in Sao Tome:

"Der Westen hat sein Interesse an besseren Beziehungen in den letzten Monaten auch durch militärische Präsenz demonstriert: Im November verlief ein offizieller amerikanischer Flottenbesuch ohne Schwierigkeiten. Auch London und Bonn sollen Flottenbesuche erwägen." (Frankfurter Allgemeine, 27.12.)

Das nützt sicherlich dem Kakaopreis enorm.

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Aus der Unesco ausgetreten

sind die USA. Nach eigenem Bekunden, weil sie nicht nur die Weltmacht Nr. 1 sind, sondern auch eine Kulturnation, die es nicht länger nötig hat, erst für die Kultur der Neger und Kanaken einen Haufen Geld auszugeben (immerhin 25% des UNESCO-Budgets), um sich dann

"eine unterschwellige Feindseligkeit gegen die Einrichtungen einer freien Gesellschaft, besonders der freien Presse, der freien Marktwirtschaft und, vor allem anderen, der individuellen Menschenrechte" (G. Newell, Unterstaatssekretär im US-Außenministerium)

bieten lassen zu müssen. Erst wenn das aufhört und die Drittweltmehrheit in der Pariser UNESCO-Zentrale statt dessen die zivilisatorischen Missionen der USA in Mittelamerika, Nahost und im Südlichen Afrika gebührend würdigt, wird Washington "eine Rückkehr erwägen ". Daß die USA ab 1. Februar bei der Weltkulturorganisation nur noch durch "Beobachter" vertreten sind, wird den Kulturimperialismus mit Sicherheit nicht schwächen. Warum sollte auch der US-Staat für die Verbreitung seiner Denk- und Lebensart bezahlen, wenn eben die weltweit so sehr gefragt ist, daß für den Ankauf von "Dallas" in 103 Staaten bezahlt wird? Lediglich der deutsche Außenminister Genscher steht wieder einmal vor der Alternative, sich dem Schritt der USA anzuschließen oder ihre Sache auf dem nächsten UNESCO-Plenum kämpferisch zu vertreten.

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Killerautomaten verderben die Jugend

Statt NATO-Manövern für die Erhöhung der Gefechtsbereitschaft

"Viele dieser Video-Games sind Simulationsspiele. In Form ungelenkter Bildschirm-Kreuzchen ahmen sie z.B. Raumschiffschlachten nach, Bombereinsätze, Luftkämpfe... Der Spieler übernimmt stets die Rolle des starken Mannes, des Herren über todbringende Waffen, des Befehlshabers einer Kommandozentrale usw. Vom Bedienungspult aus gibt er Schüsse ab, arbeitet mit Lichtstrahlenpistolen, muß Abschußtasten bedienen und Raketen ins Ziel steuern. Blitzschnell gilt es, irgend etwas zu vernichten, jemanden auszurotten, einen Feind ins Jenseits zu jagen.

Aber man attackiert nicht nur, sondern wird im Spiel auch selbst angegriffen. Man muß Schüssen ausweichen, Schläge parieren, sein 'Leben' verteidigen. ... In rascher Folge ahmt der Spieler hier Tötungshandlungen nach, fügt den elektronischen Gegenspielern Leid zu, muß pausen- und besinnungslos schießen und losschlagen auf alles, was sich bewegt." (Alle Zitate aus: "schule und wir", Schulzeitung des Bayerischen Kultusministeriums, Nr. 4/84)

Statt "Frauen in die Bundeswehr!"

"Die Aufgaben für den Spieler sind dementsprechend reine Männersache. Er ist Pilot, Jäger, Kanonier, Raumfahrer, Bombenschütze..."

Statt Kampfbereitschaft und Waffen für die "Kriegsverhinderung"

"Die einprogrammierten 'Lösungen' dieser War-Games beruhen samt und sonders auf der Anwendung von Waffen, welcher Art auch immer. Sie enden mit Tod und Vernichtung. Es geht um Schießen oder Erschossenwerden..."

Statt Aufrüstung und Verhandlungen gegen die Russen

"Welche sozialen Perspektiven eröffnen sich hier. Die Welt der Kampfvideos durchzieht ein totales Freund-Feind-Schema. Es gibt keinen Mittelweg. Kompromiß, Konsens, Vertrag und Verzicht sind dort völlig fremd."

Statt "Nachrüstung" mit weitreichenden Mittelstreckenraketen

"Die Welle der Kampfvideos schwappt übrigens jetzt auch in die Wohnzimmer. ... Es wimmelt nur so von Roboterangriffen, torpedofeuernden Kamikazefliegern, Angriffswellen interplanetarischer Raumflotten und feindlichen Monstern, die außer Gefecht gesetzt werden müssen. Für die Nachrüstung im Wohnzimmer ist jede Waffe recht."

Statt Kameradschaft, klarem Feindbild und ewigem Frieden in Freiheit

"Der Spieler am Bedienungspult ist immer allein mit seinem anonymen Gegenüber.... Selbst der erfolgreichste Killer im Kampfvideo geht zuletzt einsam und geschlagen aus der Arena. Seine 'Erfolge' dauern ja nur Sekunden, überleben den letzten Groschen nicht. Weder Weltraumschlachten ... noch Feindausrottung geben einem jungen Leben Sinn. Solche Spiele zeigen keine Wege in die Gemeinschaft."

Geht lieber zur Bundeswehr, Jungen und Mädels. Die verdirbt Euch nicht. Da wird echt geübt an echten Waffen gegen einen echten Feind für das echte Gefecht mit echten Erfolgsaussichten, echter Kameradschaft - also echtem Sinn für Euer junges Leben.

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Schicksalsfragen

Was die Bundesbürger im Jahr Total Frauen Männer

984 am stärksten berührte:

Waldsterben 88% 88 87

Umweltgefährdung durch

Dioxin und Formaldehyd 83% 82 84

Barkassen-Unglück in Hamburg 81% 85 75

Lehrstellen 80% 80 79

Initiativen zum Umweltschutz 78% 79 77

Flucht von DDR-Bürgern 69% 73 65

Sterbehilfe von Prof. Hackethal 67% 75 59

Hagelschauer in München 66% 71 60

Affäre Barzel 62% 58 67

Tempo-Limit für Autos 61% 52 71

Olympia in Los Angeles 59% 51 69

Der Tod von Marianne Strauß 57% 71 40

Metaller-Streik 54% 49 60

Die Wahl von Ronald Reagan 53% 50 57

Rücktritt von Graf Lambsdorff 52% 47 59

Olympia in Sarajevo 49% 41 59

deutscher Wirtschaftsaufschwung 48% 45 53

Attentat auf Thatcher 46% 48 44

Fußball-Europameisterschaft 40% 20 63

Ehetragödie von Bubi Scholz 39% 44 33

Nobelpreis für Köhler 35% 35 34

Start der Europa-rakete 34% 26 42

Fernsehserie "Heimat" 33% 39 25

("Bunte")

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Their Master's Voice

"Überhaupt ist die Arbeit der Mammutbehörde (des Bundespresseamts) von tausend Mißverständnissen begleitet. Das geht so weit, daß man draußen im Lande nicht selten der irrigen Auffassung begegnet, die aus Bonn berichtenden Journalisten von Presse, Funk und Fernsehen seien Angehörige eben dieses 'BPA' - eine Vorstellung, von der Regierungspolitiker vielleicht träumen, die bei Journalisten und Oppositionsmitgliedern aber blankes Entsetzen hervorruft." (FR, 2.1.)

MSZ-Leser M., der uns diese Fundsache schickte, "möchte jedenfalls sicherstellen, daß es nicht ungehört bleibt, wenn ausnahmsweise der Bonner Redakteur der "Frankfurter Rundschau" selbst so treffend kennzeichnet, was er und seine Berufskollegen leisten."