Weltmarkt

DIE WELTWIRTSCHAFT UND IHRE NÄCHSTE KRISE

Seit der Dollar für weniger als 2 DM zu haben ist, verzeichnen ökonomischer Unsinn und wirtschaftspolitische Sorgen eine gemeinsame weltweite Hochkonjunktur.
Die BRD in eigener Sicht: Musterknabe mit "gemachten Hausaufgaben"

Die Deutsche Bundesbank
KREDIT AUF GEWALT

Die Bundesbank erzielt hin und wieder Gewinne, die nicht von schlechten Eltern sind. Im Unterschied zu einer gewöhnlichen Bank ist dies aber nicht der Ausweis ihres Erfolgs und auch gar nicht ihr Zweck.

Zur politischen Ökonomie des Treibstoffs
ÖL - PREIS - PROFIT

Kaum fällt der Ölpreis, hat es jeder immer schon gewußt: Gegen "die Marktkräfte" war dieser Preis nicht zu halten. Mit ziemlich unverhohlener Begeisterung wird von den OPEC-Konferenzen berichtet, wo die Scheichs sich mal wieder nicht einigen können und einigermaßen fassungslos vor dem Preisverfall ihres staatslebenswichtigen Exportgutes sitzen.

DER WELT-AGRAR-MARKT

Einige sachdienliche Hinweise zur Lage auf diesem Feld.
Gemeinsamer Protektionismus

MILITANZ FÜR SOZIALEN FRIEDEN UND IWF

In einem Land, in dem der Staatskredit als Garantie des privaten Kredits fungiert, d.h. in dem das Wachsen der Staatsverschuldung den Maßstab für die privaten Investitionen liefert, macht der Staat Lohn- und Preispolitik.

Aufschwung '85:
EINE SEHR POLITISCHE ÖKONOMIE

Wie stellt sich eine moderne Volkswirtschaft auf Rüstungs- und Kriegsproduktion um?
Noch vor einem Jahrzehnt wollte sich niemand so recht vorstellen können, wie das gehen sollte und daß das hierzulande überhaupt möglich wäre.

Dollar und "Schuldenkrise"
DER FREIE WELTMARKT - KRIEGSWIRTSCHAFTLICH VERPLANT

Das kann doch nicht so weitergehen - wissen die kundigen Betrachter in unseren Wirtschaftsbreiten schon seit ewig, wenn es nämlich um die Verschuldung des amerikanischen Staates geht. Eigentümlich ungerührt vermelden sie so nebenbei den Grund für diese Verschuldung - "die Verteidigung gilt als heilige Kuh" und sagen gleich noch dazu, wen es am ärgsten trifft "der Sozialstaat ist bereits ausgeblutet" (Wirtschaftswoche, 4.10.).

EG/USA - IMMER ÄRGER MIT DEM GESCHÄFT

Daß einem Freunde nutzen und Feinde schaden, ist eine Weisheit, die bei internationalen Beziehungen so unbedingt nicht gilt. Das freundschaftliche Verhältnis, das wir zu unseren Partnern im Westen, zumal den USA, unterhalten, erweist sich in schöner Regelmäßigkeit als eine Quelle von Streitigkeiten, wie sie sich im Verkehr mit dem Osten nie einstellen.

Der Gipfel in London
DIE SCHÖNSTEN SORGEN DER WELTHERRSCHAFT

In der Woche vor Pfingsten haben sich die maßgeblichen Häuptlinge der sieben maßgeblichen Nationen der freiheitlichen Völkerfamilie in London zu ihrem jährlichen "Weltwirtschaftsgipfel" getroffen. Erfahren hat man darüber vor allem, daß die demokratische Öffentlichkeit rundherum unzufrieden war.

Kursanstieg des Dollar
WELTWEITER DIENST AN DER WELTHERRSCHAFT

- Das Land weist in seiner Handels- und erst recht in seiner Zahlungsbilanz seit Jahren riesige und wachsende Defizite auf - für jede andere Nation Grund genug für Währungsverfall, Zahlungskrise, Kreditsperre - der Dollar dagegen steigt.
- Das Land akkumuliert Staatsschulden in noch nie dagewesener Höhe und finanziert damit vollständig unproduktive Rüstungsgüter - für jeden anderen Staat längst der hinreichende Grund für Staatsbankrott, Währungskrise, Verlust der internationalen Zahlungsfähigkeit - der Dollar steigt.

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