USA-Aussen

SELBSTKRITIK - PRAKTISCH UMGESETZT

Und wir hätten es in der Dominikanischen Republik mit einem weiteren Kommunistenregime wie in Cuba zu tun gehabt. Damals hatten wir einen Präsidenten, der ein wenig anders war.

WIE FLORIDA EINMAL FAST IM MEER UNTERGING

"Alle diese Bewegungen waren Signale, die die Sowjets setzen konnten, und wir wußten, daß sie sie sehen konnten. An all unseren strategischen Atomwaffen führten wir den Countdown bis zur Gefechtsbereitschaft durch, einschließlich der Zielerfassung, und wir sorgten dafür, daß sie es verdammt noch mal sahen, daß aber niemand darüber sprach.

USA / Handelspolitik mit dem Iran wird geprüft

In demselben Intemiew erklärte der Handelsbeauftragte, er sehe bisher keinen Grund für eine Unterbindung der US-Importe aus dem Iran. Zu den Meldungen, wonach die US-Administration ihre Handelspolitik mit dem Iran überprüft, um für den Fall einer Verschärfung der Situation im Golf mit einem Eventualplan gewappnet zu sein, erklärte Yeutter, die USA hätten weder ihre diplomatischen Beziehungen zum Iran abgeschnitten noch dem Land den Krieg erklärt.

Carlucci - Eine Karriere

Mitten in der "Personalkrise" hat Ronald Reagan nach übereinstimmender Wertung von Kongreß und Öffentlichkeit in den USA mit der Nominierung von Mr. Frank Carlucci für den Posten seines Sicherheitsberaters eine ausgesprochen glückliche Hand bewiesen: "Frank ist fähig und integer.

Desinformationsskandal auf amerikanisch
DIE WÜSTENRATTE GEHÖRT GETÖTET

In den Vereinigten Staaten soll es unlängst einen Skandal gegeben haben, als die Regierung einen Truppenaufmarsch vor Libyen melden ließ, der hochgespannten Öffentlichkeit dann jedoch kein entsprechendes Kriegsspektakel bot.
Was hierzulande von verständigen Presseheinis als Punktverlust der ungeschickten Reagan-Administration gehandelt wurde ("Reagan sät Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit"), stellt in Wahrheit einiges über das schöne arbeitsteilige Verhältnis klar, das diese Regierung mit der amerikanischen Meinung pflegt, wo es um den "Kampf gegen den internationalen Terrorismus" geht: Da wird locker darüber geplaudert, wie man am besten Gadafi das Licht ausbläst und wann wohl der günstigste Zeitpunkt ist.

Bonner Charaktere: Richard Burt
WIE DIE AMERIKANER IHREM FRONTSTAAT DAS LEBEN SCHWER MACHEN

Seit einem Jahr vertritt Richard Burt in Bonn die Interessen der Vereinigten Staaten. Er ist als Diplomat dazu da, der deutschen Regierung zu verklickern, mit welchen amerikanichen Interessen sie kalkulieren muß, wenn sie Politik machen will.

Der Challengerknall-Effekt
SIEBEN GLORREICHE HELDEN

Am 27. Januar hat es sechs Astronauten und eine Lehrerin kurz nach dem "Bilderbuchstart der 25.

KRIEGSAKTIONEN IM MITTELMEER

Amerikanische Jagdflugzeuge proben den Einsatz. Gegen ein ägyptisches Verkehrsflugzeug mit palästinensischen Schiffsentführern an Bord.

"FALKEN" UND "TAUBEN" IM DEMOKRATISCHEN DIALOG

Der "Falke" in der Reagan-Administration profiliert sich nach übereinstimmender Beurteilung demokratischer Beobachter gemäßigt, weil er überhaupt Bedingungen für Krieg angibt: Er muß von den USA beschlossen und gewonnen werden. Es gilt anscheinend schon als eine "Begrenzung des Einsatzes von Kampftruppen", wenn sich der Pentagonchef als Theoretiker des Zuschlagens betätigt und allgemein, posthum und prophylaktisch die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Expeditionen der US-Forces gegen das Böse auf der Welt taktisch differenziert absteckt.

NACHRICHTEN AUS DEM REICH DES GUTEN

Letzteres sicherlich, sonst wäre das Handbuch ausschließlich in die Hände derer gelangt, die mit ihm morden und sengen, und nicht in die der Presse, was für Reagan kurz vor der zweiten Fernsehdebatte mit Mondale "äußerst peinlich" gewesen sein soll. Die politischen Gründe für das Killermanual sind sicherlich nicht verletzt worden, bestenfalls stellen ein paar Sätze in dem Büchlein einen Verstoß gegen die offizielle Sprachregelung dar.

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