Umweltpolitik

DIE VERSTAATLICHTE NATUR

Mit dem biblichen Gebot "Macht euch die erden untertan!" hat der Kapitalismus auf seine Art ernst gemacht.

Seveso-Fässer
GIFTTRANSPORT - OHNE WISSEN DER REGIERUNG!

Kaum wird ein Terrorist gesucht, da arbeitet Europa zusammen wie der Teufel so daß er keine Chance hat. Kaum wird so ein politischer Feind verfolgt, läuft die ganze Kriminal- und Polit-Technik stolz zu voller Form auf, wirft an den Grenzen und anderswo ihre Fahndungscomputer und die als Denunzianten mitarbeitenden Bürger an und schon ist es passiert!

Waldsterben
EIN LEHRSTÜCK STAATLICHEN UMGANGS MIT ÖKONOMIE UND NATUR

Einmal abgesehen davon, daß ein Regen, der Bäume absterben läßt, bei lebendigen Menschen wohl auch andere Wirkungen zeitigt als nur eine Beförderung des Haarwachstums, ist es bezeichnend für das Verhältnis von Staat und Ökonomie in Gesellschaften, in denen die kapitalistische Produktionsweise herrscht, daß die zerstörerischen Konsequenzen der Plusmacherei beim deutschen Wald Katastrophenalarm auslösen, während die physische Ruinierung des Menschenmaterials im "Arbeitsleben" bestenfalls als "Kostenexplosion im Gesundheitsweisen" Anlaß zu öffentlicher Besorgnis abgibt.
Dennoch löhnt es sich, Ursachen und Wirkungen des Waldsterbens genauer zu untersuchen, weil der Umgang von Staat und Kapital mit den Bäumen ungefähr dasselbe ist wie mit den Leuten.

Ernährung
ÖSTROGENSKANDAL EINGEFROREN

Das Problem als solches ist nicht gerade neu. Da die Dauer der Herstellung eines Produktes - auch die Zeit bestimmt, nach der sich das investierte Kapital durch gewinnbringen den Verkauf ‚rentiert‘, war die Viehzucht vom Standpunkt der kapitalistischen Produktion aus betrachtet immer schon eine äußerst fragwürdige Angelegenheit.

Unsere Umwelt
NACH EINEM JAHR HARRISBURG

Ein Jahr nach dem Reaktorunfall in Harrisburg zieht die öffentliche wie die alternative Presse Bilanz, wie es mit der Bewältigung der Risiken der Kernenergie bei uns steht.
Angesichts dessen, daß in unserem Land kein Jota am Atomprogramm geändert wurde und sich die ersten Bundesländer für die Errichtung einer Wiederaufbereitungsanlage für abgebrannte Kernelemente melden, träumt die taz einer vertanen Chance nach:

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