Spiegel

"Spiegel"-Serie über den Niedergang der USA -
EINE ÜBERRASCHENDE ENTDECKUNG: DIE USA, EIN KAPITALISTISCHES LAND MIT KONKURRENTEN

In einem dreiteiligen Report,über den Niedergang der Vereinigten Staaten" versorgte der "Spiegel" die deutsche Intelligenz mit Hinweisen auf die zweifelhaft gewordene Weltmachtstellung der USA und einer Deutung, wie es dazu kommen konnte.
Bei den Autoren herrscht die deutschnationale Hoffnung, daß das "amerikanische Jahrhundert unerbittlich zu Ende" geht, was sie natürlich als Kronzeugen einen Amerikaner selbst sagen lassen.

Die Kommentare des Rudolf Augstein
EIN MANN SIEHT SCHWARZ-ROT-GOLD

Der Mann kann auf so etwas wie ein erfülltes Leben zurückschauen: Das Objekt seiner lebenslangen Leidenschaft hat sich dieser Leidenschaft würdig erwiesen - und sie damit umgekehrt auch geadelt. Eine oft genug nicht erwiderte Liebe zur Nation bescheinigt sich selbst standhafte Treue und damit auch Rechte und Pflichten: Wo, wenn nicht beim Herausgeber des kritischen Magazins, ist denn die nationale Apotheose am besten aufgehoben - ist es dann nicht aber auch seine Pflicht, alle lauderer und Quertreiber aufzuspüren und in die Schranken zu weisen?

Rudolf Augstein und Erich Böhme
DAS ANGEBOT DES "SPIEGEL": DEUTSCHLAND, DEUTSCHLAND...

"Ich möchte nicht wiedervereinigt werden", verkündet der Chefredakteur Erich Böhme am 30. Oktober seinen Lesern.

FRANZÖSISCHE REVOLUTION IM SPIEGEL DES "SPIEGEL"

Gerade rechtzeitig zum 200sten Jubelfest der Französischen Revolution ist auch Rudolf Augstein mit einer Spiegel-Serie eingestiegen. So lange ist das schon her, meint er, daß wir uns heute schwer fragen müssen, ob das alles noch für uns "bemerkenswert" ist.

DIE DEUTSCHLANDISIERUNG DES ATOMKRIEGS

Die NATO hat anläßlich der Beschlußfassung über die Kurzstreckenraketen eine alte Lüge aus dem Verkehr gezogen:
"Die substrategischen Streitkräfte (atomare Kurzstreckensysteme) sind nicht dazu bestimmt, konventionelle Ungleichgewichte auszugleichen."

VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG '89 - KUNSTHANDWERK VON DEMOKRATEN - GENUSSMITTEL DER NATIONALISTEN - IRRWITZ FÜR INTELLEKTUELLE

37 illustre Geister aus dem In- und Ausland hat Rudolf Augstein eingeladen, anläßlich Führers Geburtstag ihre Auffassungen über die "Bedeutung" des Geburtstagskindes aufzuschreiben.
Die alten Warnungen, Mahnungen und Lehren, "das Schreckliche" betreffend, kommen zwar vor, durch die Bank geht es aber sehr abgeklärt zu.

Augstein über Strauß
AUFERSTEHUNG UND VERKLÄRUNG EINER AFFÄRE

Na klar: Der Spiegel-Herausgeber "muß" und "müßte es auch dann, wenn es mir schwerfiele", was gottlob nicht der Fall ist, "darauf zu sprechen kommen". Auf die "Spiegel-Affäre" nämlich, in deren Verlauf Strauß 1962 vom Amt des Verteidigungsministers zurücktreten mußte.

Kohl und seine Regierung im Rück-SPIEGEL
4 JAHRE KANZLERSTURZ

Der "Spiegel" ist penetrant. Obwohl Kanzler Kohl nun schon über 4 Jahre im Amt ist und damit seinen Erfolg hinreichend bewiesen hat, mag der "Spiegel" den Kanzler und seine Wenderegierung weiter nicht.

Rudolf Augstein: Preußens Friedrich und die Deutschen
FRIEDRICH DER GROSSE NATIONALE VERSAGER

Es war sehr geschickt von Rudolf Augstein, sein Buch so zu timen, daß er zum 200. Todestag des Titelhelden die Neuauflage als "Jubiliäumsausgabe" placieren konnte: 20 Jahre Rudolf Augstein "Preußens Friedrich und die Deutschen".

Der Spiegel
NATIONALER GEIST FEIERT DIE MACHT

Der "Spiegel" ist kritisch. Von den Sternstunden der "Spiegel"-Skandale, die längst gewesen sind, leben Augstein - und seine "Hausmitteilungen" noch heute: Da haben Strauß und Adenauer einen "Abgrund von Landesverrat" gewittert und dem "zersetzenden" Presseorgan die Ehre angetan, daß anerkannte Macher der Politik den "Spiegel" als politische Institution anerkannt haben.

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