Sozialpolitik

"Neue Armut" - alte Rentner - Samstagsarbeit - Arbeit bis 65 - usw.
DAS GUTE AN DER ARMUT

Wenn an der Geschichte von den Kommunisten, die auf Elend und Armut ihr Süppchen kochen, um so gegen das System anzustinken, etwas wahr wäre, müßten die Verwalter und Beobachter des Wohlstands der Massen eigentlich Deutschlands Arme verstecken oder zumindest totschweigen. Das Gegenteil ist der Fall.

WIE WIRD MAN EIN SOZIALFALL?

Man nehme:
1.

Der Sozialstaat
NACH DER WENDE - UNBEZAHLBAR

Der bundesdeutsche Wähler stellte im März der christlich-freidemokratischen Mannschaft für 4 Jahre die Prokura aus, alle Wechsel blanko unterschrieben und die neue Regierung hat bereits in den Koalitionsverhandlungen verkündet, wie und wann sie sie zu ziehen gedenkt. Dabei kann sie durchaus an wesentliche Errungenschaften der sozialdemokratisch geführten Regierung anknüpfen, die "Ausbau und Sicherung des sozialen Netzes" auch dadurch befördert hat, daß sie seine Leistung für den Staat durch eine immer weitergehende Reduzierung aller Leistungen für diejenigen, die den "Sozialstaat" bezahlen, "sicherstellte".

Soziale Gerechtigkeit:
IMMER FESTE DRUFF!

Nach der Wende ist endgültig Schluß mit der immer schon rhetorischen Frage, was denn der Sozialstaat für die Bürger tun könne. Jetzt gibt‘s nur noch einen Ideenwettbewerb journalistischen und wissenschaftlichen Hetzverstandes, wie vom Lebendigen noch was zu holen geht.

100 Jahre Fürsorgeverein
DER MENSCH LEBT NICHT VOM WARENKORB ALLEIN

Im vergangenen April gab es in Frankfurt einen Grund zum Feiern. Schon der Ort der Handlung, die Frankfurter Paulskirche, wie auch die Tatsache, daß eigens der Bundespräsident und der zuständige Ministerpräsident anreisten, ließ erkennen, daß es da um Höheres ging.

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