Südliches Afrika

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DER TERROR DIKTIERT DEN FRIEDEN

Die Republik Südafrika hat den Volksrepubliken Mosambik und Angola ein Angebot gemacht, das sie nicht ablehnen konnten, wenn sie als Nachbarn dieses Frontstaats der NATO in Afrika überleben wollen. Im gewöhnlichen Leben nennt man den Vorgang eine Erpressung und sein Resultat eine fast schon bedingungslose Kapitulation.

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EIN FREUND DES WESTENS TERRORISIERT SEINE NACHBARN

Terror-Regimes, die mit Krieg nicht bloß droben, sondern auch über friedliche Nachbarn herfallen - das sind nach demokratischer Weltmeinung immer "die andern", die bösen, Kommunisten und Kommunistenfreunde.
Desbalb hat der südafrikanische Einmarsch in Angola die westlichen Kommentatoren bei ihren freiheits- und souveränitätsliebenden Betrachtungen zum Jahrestag der sowjetischen Intervention in Afghanistan nicht gestört.

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FREIHEITEN EINER WESTLICHEN ORDNUNGSMACHT

Das ehemalige "Deutsch-Südwest", nach dem 1. Weltkrieg per Völkerbundsmandat der damaligen Südafrikanischen Union überlassen, im Gefolge der Entkolonialisierung von der UNO "Namibia" getauft und der dort operierenden "Befreiungsbewegung" SWAPO zugedacht, fungiert seit der Weigerung Pretorias, seine exklusiven Nutzungsrechte dieses Territoriums aufzugeben, als "Namibia-Frage" in der Weltpolitik.

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EIN FRONTSTAAT RÄUMT AUF

Mit den üblichen offiziellen Dementis haben Truppen der Republik Südafrika wieder einmal die angolanische Grenzprovinz Kunene zum Schlachtfeld ihres Vernichtungsfeldzugs gegen die namibische Befreiungsorganisation SWAPO gemacht. Neben der Ausrottung von SWAPO-Guerillas und der Zerstörung ihrer Nachschubbasen transportieren die RSA-Soldaten das Vieh der angolanischen Bauern ab, sprengen Krankenhäuser, Schulen und Verkehrswege, um die Bevölkerung zur Flucht in den Norden zu zwingen.

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