Nationalismus

Nationale Heimatkunde
"WIR SIND WIEDER WER!" DIE TRAURIGE WAHRHEIT DER NATIONALEN FESTWOCHEN

Die nationalsozialistische Vergangenheit ist "bewältigt". Die geheuchelte Scham über "Hitlers Verbrechen", die berechnende Bescheidenheit in Sachen Nationalismus, das Eingeständnis einer unwiderruflichen totalen Niederlage des alten Großdeutschland: Das alles hat seinen Dienst getan.

"Integration" versus "nationale Identität"
RASSISTEN LERNEN LATEIN

Bei den gelehrten Besprechungen der "Ausländerfrage", die heute jedermann beherrscht, sind so häßliche Töne wie "Ausländer raus!" kaum zu vernehmen, wenn eine härtere Gangart im Umgang mit dem nunmehr unerwünschten Menschenmaterial propagiert wird.

Korrespondenz
BEITRÄGE ZUR DEUTSCH-TÜRKISCHEN FREUNDSCHAFT

Der Regensburger Ordinarius für Strafrecht, Herr Prof. Dr.

DER DEUTSCHE MENSCH

Das steht fest, daß die Ausländer keine anständigen Deutschen sind. Dabei haben wir uns seit Menschengedenken alle Mühe gegeben.

Korrespondenz
'WIE SICH AUCH EINE DEMOKRATIE SCHÜTZEN SOLL'

bezüglich eurer Geheimdienst-Story "Wozu braucht die Demokratie Spitzel und Spione" in Nr. 3 vom März macht ihr es euch wieder einmal recht einfach.

Heimat
NOCH NIE WAR SIE SO WERTVOLL WIE HEUTE

"Die Heimat" hat politische Konjunktur. Nicht nur in Kommunalwahlkämpfen mögen die Parteien nicht darauf verzichten, "unsere Stadt" und "unser schönes Land" zu bemühen, wenn sie sich als die geeigneten Sachwalter einer Politik herausstellen wollen, die es mit Land und Leuten gar nicht hat.

Korrespondenz
"FRAGEN EINES TATSÄCHLICHEN ARBEITERS"

An die Redaktion der "Marxistischen Arbeiter Zeitung" (MAZ), Betriebszeitung der Marxistischen Gruppe (MG)
bei Daimler-Benz, Stgt-Untertürkheim

Demokratischer Rassismus
Die Regierung mustert ihr Volk

Eine doppelte Volkszählung hat stattgefunden mit eindeutigem, Etgebnis: Die Ausländer sind viel zu viele, die Deutschen zu wenig, die Nation stirbt aus. Die Bundesregierung hat es offensichtlich nicht leicht bei ihrer Aufgabe, für die richtigen Portionen Volk, mengen- und qualitätsmäßig zu sorgen.

Ist die BRD verteidigenswert?
DIE NATIONALE FRAGE DER 80ER JAHRE

Auch wenn es um die unangenehmste aller politischen Konsequenzen geht, lassen erfahrene Demokraten nicht von den guten Sitten der Demokratie. Selbst in Sachen Rüstung und Krieg suchen und verkünden sie gute Gründe; und wie bei jeder anderen politischen Maßnahme kriegen die "Mitbürger" ausgiebig Gelegenheit, sich mit den Notwendigkeiten der Politik vertraut zu machen.

Jochen Jung (Hrsg.): Deutschland, Deutschland
ÜBER ALLES IN DER DICHTER WELT

Immer wenn deutschen Untertanen besondere Gefühle für ihre Herrschaft abverlangt werden, weil besondere Opfer anstehen, fühlen sich die Tag- und Nachtwächter der Nation, die Schriftsteller, aufgerufen, ihre Zuständigkeit für solche Gefühle besonders herauszustreichen und so zu tun, als hätten sie, seit Heinrich Heine aus Besorgnis um deutsche Zustände "um den Schlaf gebracht" wurde, kein Auge mehr zugetan.
Der Umstand, daß kein Mensch auf der Welt vom ersten Schrei bis zum letzten Atemzug von Herrschaft ungeschoren bleibt, sowie der Zufall, bei der Geburt ausgerechnet das Licht Deutschlands erblickt zu haben, nötigt in Zeiten nationaler Mobilmachung gegen den Osten 47 Schriftstellern aus der BRD und der DDR lustige Treuebekenntnisse zur Gesamtnation ab.

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