Lateinamerika

Die Herstellung und Bewältigung eines "Problems" durch die westliche Staatenwelt
DROGEN-SUCHT, -GESCHÄFT, -KRIMINALITÄT, -BEKÄMPFUNG, -KRIEG

US-Präsident Bush hat ein Markenzeichen für seine Präsidentschaft gefunden: "Krieg der Rauschgiftmafia". Der "Kampf gegen die Drogenseuche von Millionen von Amerikanern" - unter Präsident Reagan noch ein Betätigungsfeld für die First Lady - ist neuerdings Chefsache im Weißen Haus.

Nebenfronten von gewaltigem Interesse
AMERIKA DEN (US-)AMERIKANERN!

Mittel und Suedamerika
AMERIKA DEN (US-)AMERIKANERN!

Aus Rom: "Instruktionen über die christliche Freiheit und die Befreiung"
WENN CHRISTEN SICH ANS ARGUMENTIEREN MACHEN... MARIA HILF!

Der Streit zwischen den Theologen der Befreiung und ihrer Zentrale ist einer unter Brüdern. Einig sind sie sich in ihrem missionarischen Eifer, der Welt fehle nichts so sehr wie der rechte Glaube.

Der Vatikan gegen die "Theologie der Befreiung"
EINE LANZE FÜR DEN IMPERIALISMUS

Die römische Glaubenskongregation, so heißt die Heilige Inquisition der Katholischen Kirche im aufgeklärten 20. Jahrhundert, hat unter dem Vorsitz ihres deutschen Kardinals Ratzinger die sogenannte Theologie der Befreiung, auch "Volkskirche" oder "Kirche der Armen" genannt, aus dem Kreis der Letiren ausgeschlossen, die sich des Segens der Mutter Kirche erfreuen dürfen.

Sozialistische Internationale
SOZIAL-IMPERIALISMUS IN LATEINAMERIKA

Während die USA in Mittelamerika durch den Dialog der Waffen Frieden und Demokratie garantieren bzw. herstellen und dabei nicht nur auf viel Verständnis, sondern auch auf die offene Unterstützung so wesentlicher europäischer Bhndnispartner wie Großbritannien und die BRD zählen können, bauen regierende und oppositionelle Sozialdemokraten in Europa für den Sieg der Freiheit in Lateinamerika auf die "Waffe des Dialogs".

Lateinamerika
AMERIKA DEN AMERIKANERN

Die neue politische Betrachtung, der Reagan den amerikanischen "Hinterhof" unterzieht, wird als Abkehr von der Menschenrechtspolitik Carters vorgetragen, der sich den Vorwurf gefallen lassen muß, "gescheitert" zu sein, den amerikanischen Sicherheitsinteressen nicht gedient zu haben. Seine ganze Plausibilität gewinnt dieser Vorwurf aus der Tatsache, daß gemessen an der neuen Linie gegenüber Lateinamerika die Voraussetzungen, die Carter dafür geschaffen hat, schlecht aussehen, genauso wie vom jetzt erreichten Standpunkt der West-Ost-Auseinandersetzung die Zeit der "Entspannung" als Zeit der Schwäche des Westens erscheint.

Kirche in Lateinamerika
PROKLAMATION DER LIEBE GOTTES IN WORT UND TAT

Wann immer Gläubige mit viel persönlichem Verantwortungsgefühl gegenüber dem persönlichen Gott allein und mit anderen das Problem aufwerfen, ob denn der moderne Mensch samt kritischem Gewissen sich in der institutionalisierten und mit einer geistig-weltlichen Obrigkeit versehenen Mannschaft der Brüder in Christo noch heimisch fühlen könne; wann immer die gläubige oder kirchenkritische Öffentlichkeit die Frage ventiliert, ob denn die Kirche ihren sozialen - Auftrag auch erfüllt und ob sie noch lebendig und nicht ‚verkrustet‘ sei; wann immer berufliche Kirchenmänner das eigene Vereinsleben daraufhin begutachten, ob die Schäfchen auch genügend Anteil an ihm nehmen und das Ideal des ‚gelebten Glaubens‘ verwirklichen -
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