Grüne

Die Grünen
ALTERNATIVE - WOVON UND WOZU?

Die GRÜNEN sind eine politikfähige Partei, d.h. politisch zu allem fähig, wie es sich für eine parlamentarische Konkurrenz gehört.

Parteitag der Grünen
WAHLERFOLG VERPFLICHTET

Das meinen jedenfalls die Grünen und eine Öffentlichkeit, die teilnahmsvoll bis hämisch die Nöte bespricht, die dieser Partei aus den 5-15% Wählerstimmen erwachsen. Der Parteitag in Hamburg - genossen und kommentiert wie die öffentlichen Selbstdarstellungsveranstaltungen der immer schon anerkannten Parteien - hatte nur ein Thema: Welche Strategie soll die Partei nach ihren Wahlerfolgen einschlagen - um diese Erfolge zu sichern.

Demokratische Sitten
"AUF DEM WEG ZUR GRÜNEN DIKTATUR"

Aufgrund der bevorstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und im Saarland haben die Christdemokraten ihren Ärger über den grünen Konkurrenten um die Macht "analysiert" und sich gegenseitig "Argumentationshilfen" an die Hand gegeben.
Mit demokratischer Diskussion, wie sie im Schulbuch vorgestellt wird - im Geist der Toleranz unter Achtung des demokratischen Gegners und was weiter die schönen Ideale demokratischen Umgangsstils sind -, hat die "inhaltliche Auseinandersetzung" (Geißler) mit den Grünen wenig zu tun.

DIE BESSEREN DEUTSCHEN

Nein! Vaterlandslose Gesellen sind sie nicht.

WERDEN DIE GRÜNEN NORMAL?

Ihr prominentester Bundestagsabgeordneter, Ex-General Bastian, beschwert sich in einem ziemlich öffentlichen Brief über Arbeitsstil und Rotationsprinzip, klassenkämpferische Tendenzen und Antiamerikanismus in der Partei; er droht mit Austritt aus der Fraktion, will sein Mandat selbstverständlich mitnehmen - die Grünen haben ihre erste Fraktionskrise. - Das öffentliche Echo liegt auf der Linie: Der Parlamentsalltag holt die Friedensidealisten ein; "die Realitäten" machen sich geltend; ihr eigener General nimmt den Kampf gegen die "Freaks" auf.

General a.D. Bastian
RÜCKKEHR ZUR TRUPPE

Genaugenommen hat der hohe Offizier außer Dienst sie gar nicht verlassen. Weil er die NATO-"Nachrüstung" für ein falsches Verteidigungskonzept hielt, ließ er sich in den vorzeitigen Ruhestand versetzen.

Die Grünen
VERWICKLUNGEN GRÜNER MORAL IM PARLAMENT

In den Bundestag haben sich die Grünen wählen lassen, um ihrer außerparlamentarischen Opposition im Parlament Wirkung und Geltung zu verschaffen. Kaum sind sie drin, haben sie an sich und an den etablierten Parteien spüren müssen und zu spüren bekommen, daß ihr Unterfangen eine Unmöglichkeit darstellt, an der sie aber trotzdem festhalten.

GRÜNE SIND RADIKAL - ALS SAUBERMÄNNER

Da hätten die Grünen fast den Alterspräsidenten des deutschen Bundestages gestellt. Dann wurden sie sich schnell bewußt, daß sie sich als "Antiparteienpartei" nicht dem Kriterium bürgerlicher Parteien - Glaubwürdigkeit - verschließen könnten und für ihre Würde im Parlament etwas tun müßten.

Die Grünen
ATOMKRIEG VERSEUCHT VÖLKERRECHT

Im Februar luden die Grünen internationale Prominenz zu einem "Nürnberger Tribunal gegen Erstschlag- und Massenvernichtungswaffen in Ost und West." Den rechtsetzenden Staatsgewalten West sollte ein Verstoß gegen ihre eigenen - von den Anklägern geteilten - Prinzipien nachgewiesen werden und über die prinzipielle Rechtlosigkeit der Staatsgewalten Ost bestand von vornherein voller Konsens.

Grüne '82
EINE SAUBERE ALTERNATIVE

Revolution in Deutschlands Parlamenten, demnächst gar im Bundeshaus mit Wählerauftrag, durch menschheitliches Frühlingserwachen beim Kreuzchenmachen für die Repräsentanten der Herrschaft - an diese politische Frohbotschaft mag glauben, wer und wie er will. Freuen kann sich über den tatsächlichen Fortschritt der Grünen von einer.

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