Fernsehen

Fernsehen nächste Woche vom 31.3. bis 6.4.
IHR KABELSPASS - FREITAG 5. APRIL

Wieder einmal steht der Zuschauer vor der Qual der Wahl: Soll er sich vom spannenden Western im PKL mitreißen lassen, oder steht ihm der Sinn mehr nach dem heiter-besinnlichen Streifen im LuK, der sich um den Leidensnveg eines krebskranken Dorfpfarrers dreht? Für mich persönlich ist es keine Frage, den Kanal F einzuschalten.

Die Show im Fernsehen
TRUPPENBETREUUNG IN FRIEDENSZEITEN

Der Begriff des Entertainments, die moderne Show wurde von den für die Moral der Truppe zuständigen Stellen der Alliierten des 2. Weltkriegs entwickelt: Der Politisierung des Volkes entsprechend hat sich die damalige Mischung aus Glenn Miller und Go-go-girls, Marilyn Monroe und Bob Hope (im Korea- und Vietnamkrieg ) auch in der BRD zur Freizeitgestaltung des ganzen Volkes fortentwickelt.

Fernsehen
STREIT UM DIE AUSGEWOGENDSTE INDOKTRINATION

So wenig Helmut Schmidt, wenn er nach seinem Sommerurlaub am Brahmsee seine jährliche, Fernsehkritik rausläßt, bei den Betroffenen auf den rechten Ernst im Eingehen auf seinen Vorschlag eines fernsehfreien Familientags rechnen kann, so überflüssig, weil ganz von selbst ernstgenommen, sind seine neueren Klagen über die Schieflage des politischen Feindbildes im Fernsehen:
"Die Hausbesetzer wie die sowjetischen Abgesandten konnten ihre Sicht der Dinge in einer Intensität und Deutlichkeit darstellen, die den Blick verstellen für das, um was es politisch in Wahrheit geht."

Werner Höfers "Internationaler Frühschoppen"
EIN JOURNALIST AUS EINEM LAND

Zum 1500. Mal hat der "Internationale Frühschoppen" mittlerweile stattgefunden.

Peter Scholl-Latour, Der Tod im Reisfeld
30 JAHRE KRIEG IN INDOCHINA - GENOSSEN VON PETER SCHOLL-LATOUR

Gerät ein normaler Mensch auf einem fremden Kontinent in 30 Jahre Krieg hinein, dann wird er wohl versuchen, so schnell es geht, sich abzusetzen; oder es drängt ihn, dem Ganzen ein Ende zu setzen. Nicht so Scholl-Latour, der journalistische Kriegsgewinnler par excellence.

NDR-Streit
SENDER IM ARSCH?

Wenn in unserer bundesweit ruhigen Republik schon einmal ein Streit entsteht, dann kann der sich auch sehen lassen: Mit sicherem Instinkt erhitzen sich die öffentlichen Gemüter dort, wo sie mit ihrer Empörung garantiert keinen Schaden anrichten können, und s o, daß niemand außer ihnen selbst und der Republik, der sie sich verschrieben und versprochen haben, einen Nutzen daraus ziehen kann.
Denn eines war nicht nur den Beteiligten am Rundfunkstreit im hohen Norden von Anfang an klar: Bei der Initiative der CDU-Ministerpräsidenten ging es um nicht mehr und nicht weniger als um eine Umverteilung der Propaganda gemäß dem Wählerwillenproporz der letzten Landtagswahlen.

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