Faschisten

EIN ITALIENISCHES ATTENTAT MIT ITALIENISCHEN REAKTIONEN

Die Empörung der italienischen Öffentlichkeit über den faschistischen Bombenanschlag im Bahnhof von Bologna, bei dem über 70 Menschen getötet und fast 200 verletzt wurden, hat sich in nationalen Protestveranstaltungen vorgetragen, bei denen Millionen Italiener die Wut auf die faschistischen Attentäter zum Anlaß nahmen, ihr Mißtrauensvotum gegen ihren Staat abzugeben.
Da wurde nicht die verlogene Uminterpretation in einen Anschlag auf die "zuständigen" Sachwalter der Demokratie vorgenommen, sondern gegen die Politik des Landes protestiert.

Rechtsextremismus und Demokratie

Angesichts des faschistischen Attentats auf dem Oktoberfest, wurde nur eine Frage gestellt: Wer kann so etwas tun? Es gab auch nur eine Antwort: Das war die Tat von Verrückten, Verleiteten, Ewig-Gestrigen, Gewalttätern.

RECHTSEXTREMISTEN VERURTEILT

"Zu Haftstrafen zwischen zehn und zwölf Monaten auf Bewährung verurteilte das Landgericht Dortmund drei Mitglieder der rechtsradikalen "Wehrsportgruppe Höxter". Die übrigen fünf Mitglieder müssen Geldbußen zwischen 1500 und 2500 Mark zahlen.

Das faschistische Attentat
EIN FALL POLITISCHER BILDUNG

Eine Woche lang füllte das Attentat von München die vordersten Seiten der Boulevard-Presse. Allerdings geben Titel wie "Das Kind an meiner Hand, mein Gott, der Kopf war weg", "Blut, zerfetzte Körper, tote Kinder", "Zerrissen und fast nackt" samt den entsprechenden Bildern und Erfahrungsberichten wohl kaum Anlaß zu der geschmäcklerischen Kritik am "Geschäft mit dem Grauen", wie sie seitens der seriösen Presse geübt wird.

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