Familie/Frau

"Frau" als Argument
DIE QUOTIERTE FRAU

Die billige parteipolitische Berechnung wird ehrlich vorgetragen, und damit geadelt. Die Quote soll Frauenstimmen bringen!

Von grün bis rechts
GEWALT GEGEN FRAUEN - EINDEUTIG POLITIKFÄHIG

Daß Männer Frauen schlagen und vergewaltigen, ist trostlos genug. Daß unsere liberale Gesellschaft dieser Taten wegen angezeigte Männer aus dem Verkehr zieht und ins Gefängnis sperrt, ergänzt die private Gewalttat durch einen rechtlich kodifizierten Freiheitsentzug und macht die Sache nicht besser: Davon werden die Frauen auch nicht glücklicher.

Paragraph 218
ABTREIBEN ODER AUSTRAGEN - EINE STAATSAFFÄRE

Das Kinderkriegen ist keineswegs bloß Privatsache, auch wenn die Leute, die sich unbedingt etwas Kleines leisten wollen, das so sehen mögen. Es ist eine sehr nationale Frage, weil das deutsche Volk seiner Obrigkeit gar nicht zahlreich genug sein kann.

Grüne:
EIN REAKTIONÄRES PROBLEM MIT DEM PARAGR. 218 UND EINE HAARSTRÄUBENDE BEWÄLTIGUNG

Wenn bürgerliche Politiker ihre Juristen antreten und befinden lassen, daß ab der Vereinigung von Samen und Ei ein "Leben" als Rechtsgut vorliegt, ist es doch nun wirklich nicht allzu schwer festzustellen, daß dieselben Politiker nichts gegen den Verzehr eines Frühstückseis oder ausgewachsener Kälber einzuwenden haben. Der Etikettenschwindel, der da mit der biologischen Definition von "Leben" getrieben wird, um den Rechtsanspruch auf den menschlichen Rohstoff von Politik und Wirtschaft der Nation zu untermauern, läßt sich doch ohne größere Anstrengungen durchschauen.

BAYERN FÜR BURLI...

Die bayerische Staatsregierung, in allen Zukunftsfragen wegweisend, empfiehlt ihren Beratungsinstitutionen folgendes Argument gegen unwillige Schwangere, daß sie doch auf jeden Fall den Balg erst mal produzieren und dann zur Adoption freigeben sollten. Dabei haben sie sich, gründlich wie Politiker nun einmal denken, das Folgeproblem erdacht, daß eine Schwangere eventuell auf den Handel nicht einsteigen könnte aus Furcht davor, daß das Kind danebengeht und sie darauf sitzen bleibt.

Auch etwas, was von den Grünen repräsentiert sein will
OHNE SCHOSS NIX LOS

Auf dem Grünen-Parteitag gab es wieder einmal Streit und das gewünschte öffentliche Aufsehen. Eine Bewegung "Mütter" fühlte sich durch die Frauenarbeit - so heißt das bei demokratischen Parteien ja - der Partei nicht mehr gebührend vertreten, stellte ein "Müttermanifest der Grünen" zur Diskussion und forderte eine eigene Bundesarbeitsgemeinschaft "Mütterpolitik".

Abtreibung, Retortenbabies, Sterbehilfe
RECHT UND MORAL VOR DEN LETZTEN FRAGEN

Die letzten Fragen geistern durch die Öffentlichkeit. Politiker, Richter, Ärzte, Bischöfe, Philosophen, Joumalisten ereifern sich über die "Grenzfragen", als gelte es, ein dringliches Menschheitsproblem zu lösen, damit endlich Sicherheit einkehre ins tägliche Leben und Sterben.

Bonner Charaktere: Rita Süssmuth
DER NEUE GEISSLER IST EINE FRAU

Selten ist ein neuer Minister von allen Seiten mit derart vielen Vorschußlorbeeren eingedeckt worden wie Frau Prof. Dr.

Familienpolitik
KEIMZELLEN ALS GEBÄRMUTTER

Heiner Geißler hat sich eine Vielzahl von Verdiensten erworben. Zuallererst für die Partei, deren Generalsekretär er auch ist.

Die Deutschen - zu wenig?
KOPFPRÄMIEN FÜR EMBRYOS

hat Familienminister Geißler ausgesetzt. Die dürfen natürlich nicht so, heißen, aus "humanitären" Erwägungen - und sind auch keine; denn dafür, daß das Kinderkriegen sich finanziell lohnt, sorgen sie ja gar nicht.

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