El Salvador

DER IMPERIALISMUS WÄHLT AUS

Zusätzlich gehen als "Sofortmilitärhilfe " 93 Mio. Dollar nach Salvador, weil Präsident Reagan zu der Erkenntnis gelangt ist, die dortige Armee könne ohne neues Kriegsgerät einen "ruhigen Verlauf" der Wahlen nicht "sicherstellen".

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EIN "TESTFALL" FÜR DEN IMPERIALISMUS

"Die Vorgänge in El Salvador subsumiert Haig unter der Rubrik "Notfall", nicht unter derjenigen einer "Krise". Der Fall werde von ihm und nicht von dem Krisenstab behandelt.

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IM "LIBERALISIERUNGS-SOG"

(Neue Zürcher Zeitung, 5.6.80)
Der Sturz der "Familiendiktatur Somoza" in Nicaragua hat die heile Welt der mittelamerikanischen Juntas etwas durcheinandergebracht und die Gefahr eines "Domino-Effekts" an die Wand gemalt.

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EIN EXZELLENTER LEICHNAM

Daß der Bürgerkrieg um die Macht über die kleine Kaffeeplantage El Salvador täglich Dutzende von Leichen produziert, registriert der bürgerliche Blick als das, was es ist: der ganz zivile Alltag von Habenichtsen, die nicht über eine so gelungene Form des Über- und öffentlichen Lebens verfügen wie unser demokratischer Sozialstaat.
Empört über das Massensterben zeigt man sich, wenn in dem Gemetzel einer der offiziellen Anwälte der Armen und Vorbeter der geistlichen Macht bei der Berufsausübung hinterrücks ermordet wird.

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