EG

Die Macht der Mark
ERFOLGSREZEPTE EINER UNVERSCHÄMTEN NATION

Die bundesdeutsche Wirtschaftmacht tritt fordernd auf in aller Welt und will ihre Wirtschaftserfolge als unverrückbare Rechtspositionen gesichert haben. Dieses Recht geht von deutschem Boden aus, heißt: die ganz eigenen Verfahrensweisen und politischen Manöver zur Förderung des Kapitals in all seinen Formen werden als allgemeingültige, "vernünftige" Wahrheiten behauptet, die den wirtschaftlichen Verkehr der Nationen zu bestimmen hätten, und alle auswärtigen Anträge, gar Drohungen, die auf Modifikation dringen, treffen auf mehr oder minder umstandslose Ablehnung.

"Für ein soziales Europa"
DER NATIONALISMUS DES DGB WIRD INTERNATIONAL

"Europa" ist prima - das ist nationaler Konsens in der Bundesrepublik. Denn die Machthaber freuen sich öffentlich und ohne Einschränkung auf einen "Binnenmarkt mit 320 Millionen Verbrauchern", also eine Wirtschaftsmacht, die alle anderen Wirtschaftsmächte übertrifft.

Die Aufteilung der Welt (II): Europa
DIE UNGLEICHEN BÜNDNISSYSTEME BEIDERSEITS DES "EISERNEN VORHANGS"

Die westeuropäischen Staaten tun viel für ihre Kriegsfähigkeit, denn die ist für sie nach wie vor gleichbedeutend mit souveräner Entscheidungsfreiheit, also die Grundvoraussetzung für die Zugehörigkeit zur "Familie" der Staaten, die etwas zu sagen haben. Dabei haben gerade die stärksten und wichtigen Nationen Westeuropas - in unterschiedlichem Maß: Frankreich am wenigsten, die BRD am meisten - ihre militärische Macht gewissermaßen getrennt von ihrer rein nationalen Entscheidungshoheit organisiert, als quasi selbständig operierendes Bündnis.

Österreich und die EG
ANSCHLUSS AN DEN EUROIMPERIALISMUS

Die Bundesrepublik Österreich ist am 15. Mai 1955 von der Sowjetunion unter der Kautele "freiwilliger, immerwährender Neutralität" per Staatsvertrag konzediert worden.

EG/USA - IMMER ÄRGER MIT DEM GESCHÄFT

Daß einem Freunde nutzen und Feinde schaden, ist eine Weisheit, die bei internationalen Beziehungen so unbedingt nicht gilt. Das freundschaftliche Verhältnis, das wir zu unseren Partnern im Westen, zumal den USA, unterhalten, erweist sich in schöner Regelmäßigkeit als eine Quelle von Streitigkeiten, wie sie sich im Verkehr mit dem Osten nie einstellen.

Das Lome III-Abkommen
DER HINTERHOF DER EG

Seit 1975 gibt es das Wirtschaftshilfsabkommen zwischen den EG-Staaten und mittlerweile 65 Ländern in Afrika, der Karibik und dem Pazifischen Ozean. Es heißt nicht Bonn-, sondern Lome-Abkommen, damit man sieht, wem da geholfen wird.

NACHRICHTEN VON DER MARKTWIRTSCHAFT

Die Weihnachtsbutter ist nicht von der ganz allerbesten Qualität und auch ihre Lagerfähigkeit läßt zu wünschen übrig. Aber was soll‘s - schnell verzehrt, ordentlich Wurst drauf oder in den Weihnachtskuchen: Da wird sich das Billigangebot doch nutzen lassen?

Mittelamerika
EUROPÄER VERMITTELN GEGEN NICARAGUA

Wo immer der Freie Westen "Krisenherde" ausmacht, sie mit einiger militärischer Unterstützung zu "Krisen " entwickelt und damit deren "Lösung" als politische Notwendigkeit auf die Tagesordnung setzt, da beruft sich heute die politische Führungsmacht der EG darauf, als entschiedener Mitmacher aufzutreten. Die Zeiten sozialliberaler Heuchelei vom "Unschuldigen politlischen Zwerg", der in aller "Ohnmacht" seine bescheidenen "Vermittlerdienste" weltweit anbietet, sind vorbei.

Europa-Wahlen
STIMMUNGSBAROMETER DES ERFOLGREICHEN NATIONALISMUS

Die Wahllokale waren noch nicht richtig geschlossen, da entdeckten die Wahlauguren aus Öffentlichkeit und Politik schon lauter Verlierer, Probleme, Gefahren ... Gerade weil bei dieser Wahl nichts in Frage stand, lassen die berufenen Kommentatoren ihren demokratischen Machtphantasien bei der Deutung des Wahlergebnisses freien Lauf und liefern dem Stimmvieh postwendend einen ganzen Katechismus mündigen Wählens und Regierens hintennach.

Führer '84: Mitterand, Thatcher, Kohl
AUCH EUROPA WÄHLEN IST VERKEHRT

braucht man nicht mehr zu wählen, wenn es um Europa geht. Die haben längst Stimmenmehrheit und Macht, daheim zu schalten und zu walten und daraus in Europa und sonstwo das Beste zu machen.

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