Diplomatie

Internationale Heimatkunde
IMPERIALISMUS ALS DISKUSSIONSPROZESS

Die VEREINTEN NATIONEN (engl. UNO).

DIE WELT DER DIPLOMATIE

Eine Vorgehensweise in den sogenannten zwischenmenschlichen Beziehungen als diplomatisch zu charakterisieren, gilt im Alltags-Sprachgebrauch als ein zweischneidiges Kompliment. Es enthält die Anerkennung geschickter Verfolgung der eigenen Ziele ebenso wie die Feststellung, daß dabei - "auf Umwegen arbeitend " (dtv-Lexikon zum Stichwort ‚diplomatisch‘) - der Gegenspieler über einen bestehenden Interessengegensatz im Unklaren gelassen, wenn nicht hinweggetäuscht wurde.

Von Wechmar in der Paulskirche
UNSER MANN IN NEW YORK

Vier Monate nach seiner Amtseinführung als Präsident der UNO-Vollversammlung gab Rüdiger von Wechmar seinen Landsleuten die Ehre, dem Erlebnis eines Vortrages des gewissermaßen ersten Welt-Bürgers beiwohnen zu dürfen: Geladen vom "Liberalen Zentrum", sprach er an historischer Stätte - in der Frankfurter Paulskirche - zum Thema "Der Nord-Süd-Konflikt - Bewährungsprobe für die Vereinten Nationen."
Wechmar trat auf als Diplomat vom Scheitel bis zur Sohle (resp.

Das aktuelle Stichwort
NICHT-EINMISCHUNG

Wenn Leute großartige Erklärungen vom Stapel lassen über Dinge, die sie nicht tun, so gibt es nur zwei Gründe für ihre Begrundungen: entweder sie wollen einem Ansinnen anderer nicht nachgeben oder sie beharren auf einem Recht, einer Pflicht, einer Verantwortung usw., die sie "eigentlich" wahrzunehmen hätten, aber großzügigerweise ausschlagen.

Diplomatie
UNSER MANN WIRD UNO-PRÄSIDENT!

Als Mitte September auf den deutschen Bildschirmen zur "Tagesschau"-Zeit ein seriös aussehender Herr mit grauen Schläfen und Maßanzug ("eine Mischung aus Gary Grant und dem Grafen Luckner"/"Stern") den pompösen Sitzungssaal der in New York an sässigen Vereinten Nationen durchschritt, unter dem Applaus des gemischten Staatenpublikums das Podium bestieg, dort oben einen freundlich grinsenden Maghrebiner in die Arme schloß, um seinen Stuhl in Beschlag zu nehmen, da war hierzulande der Öffentlichkeit eines ganz klar: Die Bundesrepublik hatte einen "ansehnlichen Prestigezuwachs" in der Welt erzielt.
"Zum ersten Mal ein Deutscher" als Präsident der UNO-Vollversammlung -"das läßt aufhorchen", stand tags darauf in der Zeitung und auch gleich, was es zu hören galt: Die Berufung des deutschen Freiherrn von Wechmar sei als

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