Arbeitsrecht

Der Streit um die Neufassung des Paragr. 116 Arbeitsförderungsgesetz
WOFÜR DAS ARBEITSKAMPFRECHT ALLES GUT IST

Eins muß man der Regierung lassen. Sie versteht es, mit den Gewerkschaften umzuspringen.

Arbeitsrecht
ZÖLLNER/MIKOSCH: AUSBEUTEN JURISTISCH

Die nachfolgende Polemik gegen das Standardwerk zum Arbeitsrecht für Juristen wurde uns von MSZ-Leser W. H.

BAG-Aussperrungsurteil
ARBEITSKÄMPFE MIT RECHT BILLIG

Das Urteil von Kassel ist endlich bekannt. An diesem stinknormalen Bundesarbeitsgerichtsurteil lobt die Presse, daß es "voll auf der Linie des höchstrichterlichen Weltbildes" liegt, womit sich das soziale und menschliche Weltbild der Gewerkschaften als das erwiesen hat, was es schon immer war: illusionär.

Gewerkschaften
AB NACH KASSEL

Die westdeutschen Gewerkschaften, die ihrer Interessenvertretung normalerweise nicht Materialismus nachsagen lassen, wie die Tarifrunde 1980 wieder schlagend beweist, haben dieselbe Tarifrunde genutzt, um intern wie öffentlich zu demonstrieren, daß sie sich in Gelddingen nicht alles gefallen lassen wollen. Während sie in bewährter Routine und im einvernehmlichen Gerangel mit ihren "Sozialpartnern" jenen konjunkturgerechten, aber inflationsbereinigten Lohnschwund aushandelten, der als freiwillige Lohnleitlinie schon von vornherein feststand, taten sie andererseits mit heftigem "Säbelrasseln" (SZ) ihre Entschlossenheit kund, bei der Serie alltäglicher Zumutungen der Unternehmerseite dort zu intervenieren, wo es nicht allein um die "sachzwangs"läufige Durchsetzung ihres praktischen Geschäfts gegen die Arbeiter geht, sondern zusätzlich um die reichlich unfriedliche Offensive gegen die (Finanz)Stärke der Gewerkschaftsorganisation.

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