NACHRICHTEN AUS DER MARKTWIRTSCHAFT

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Dieser Artikel ist in der MSZ 4-1987 erschienen.
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NACHRICHTEN AUS DER MARKTWIRTSCHAFT

480 Millionen futsch - Wer soll das controllen...

"Auf den ersten Blick stellt sich die ganze Krise nur als Kreditkrise und Geldkrise dar. Und in der Tat handelt es sich nur um die Konvertibilität der Wechsel in Geld. Aber diese Wechsel repräsentieren der Mehrzahl nach wirkliche Käufe und Verkäufe, deren das gesellschaftliche Bedürfnis weit überschreitende Ausdehnung schließlich der ganzen Krisis zugrundeliegt. Daneben atellt aber auch eine ungeheure Masse dieser Wechsel bloße Schwindelgeschäfte vor, die jetzt ans Tageslicht kommen und platzen; ferner mit fremdem Kapital getriebne, aber verunglückte Spekulationen; endlich Warenkapitale, die entwertet oder unverkäuflich sind, oder Rückflüsse, die nie mehr einkommen können." (K. Marx, Das Kapital Bd.3, MEW 25, S. 507).

Eine kleine Meisterleistung war es schon, wie die Presseabteilung des Volkswagenwerkes es schaffte, das Verschwinden einer halben Milliarde in einen zwar verdammenswerten, letztiich aber doch bloß betrügerischen Ausrutscher zu verwandeln. Gegangen ist das allerdings nur, weil die Nation und ihre veröffentlichte Meinung mitspielten und ein munteres Rätselraten eröffneten, wo denn nun die Schuldigen zu finden seien. Großen Wert legten sie alle, bis hin zum Minister Stoltenberg, auf die Feststellung, es habe sich wirklich nur eine "krimminelle Handlungsweise" dingfest machen lassen. Anscheinend ist der feste Glaube daran wichtiger als die halbe Milliarde; umgekehrt: die läßt sich schon verschmerzen, wenn bloß nicht der Verdacht aufkommt, daß die ganz normale Handlungsweise eines großen nationalen Konzerns in solche Abenteuer führt.

So wurden Statements der Art

"Bei krimineller Energie versagt jedes Controlling" (Dr. Heinz Schimmelbusch, Metallgesellschaft)

richtiggehend mit. Erleichterung vermeldet, obwohl man darüber doch ein wenig stutzig werden könnte: Ein "Contiolling" wird es wohl geben, weil gerade auf dem Sektor der Finanzen und Devisen mit "Entgleisungen" aller Art gerechnet wird - aber ausgerechnet für den Finanz-GAU soll es dann gar nicht bestimmt gewesen sein?

Die "kriminelle Energie" soll darin bestanden haben, daß "jemand" mal auf einen steigenden Dollar spekuliert hat, sich verspekulierte, dann den Verlust nicht gelten lassen wollte und immer größere Summen nachschoß, um schließlich auf dem Devisenmarkt doch noch recht zu bekommen und aus dem Verlust einen umso größeren Gewinn zu machen - und plötzlich war eine halbe Milliarde beieinander. Da lachen ja die Hühner.

Der "Jemand" ist erst einmal die Finanzabteilung von VW selbst. Die hat es nicht bloß mit so banalen Diiigen zu tun, wie Rechnungen auszustellen und zu kassieren; sie muß sich auch um das Hereinholen von Krediten kümmern, andererseits selbst Kredite gewähren. Die laufende Produktion und ihre Ausweitung macht sich nicht davon abhängig, welche Rückflüsse gerade hereinkommen; und die Rückflüsse stellt man sich auf der anderen Seite selber her, indem man gar nicht erst auf die Versilberung der Ware wartet, sondern sich der diversen Kreditmittel bedient, die Realisierung von Kostpreis und Profit vorzuziehen. Gerade ein Kapital wie VW, das so dick im Exportgeschäft steckt, muß es als unbedingt zu schließende Lücke betrachten, wenn sein Warenkapital in Form von Autos auf dem Meer zwar herumschwimmt, als Warenkapital eben deswegen aber tot herumliegt. Die Lücke wird geschlossen durch Wechselziehung auf die eingeschiffte Ware, der Wechsel macht sich auf den langen Marsch durch die Institutionen, immer neue Wechsel werden auf ihn gezogen, denen man irgendwann gar nicht mehr ansieht, daß sie mal Wechsel waren - und wie es auch immer im einzelnen zugehen mag, zu guter Letzt haben sie ein riesiges Kuddelmuddel von Geld und Kredit beieinander. Das erfährt seine Bereicherung noch dadurch, daß das weltweite Geschäft das Bedürfnis wie auch den Besitz von Weltwährungen aller Art nötig macht und die Spekulation mit dem Stand dieser Währungen geraten sein läßt.

"Hinzu kommt, daß Volkswagen durch sein umfangreiches Auslandsgeschäft jährlich schätzungsweise ein Devisenvolumen von mindestens 12 bis 13 Milliarden DM, das sind mehr als 50 Millionen DM pro Tag, bewegt." (FAZ, 16.3.)

Die Finanzabteilung ist gehalten, aus diesem, nicht zuletzt von ihr mitgeschaffenen, Berg das Beste zu machen, nämlich ein Extrageschäft.

"Und unter der Ära von Finanzchef Professor Dr. Friedrich Thomee wurden schließlich auch von Volkswagen offiziell spekulative Devisentermingeschäfte abgeschlossen."

Mutige Männer kommen da schon mal auf die Idee, ob man nicht gleich aus VW "eine Bank, die nebenbei auch noch Autos produziert", machen sollte - aber diese Yuppies gingen doch entschieden zu weit und wurden zurückgepfiffen. Die Idee natürlich nicht, schon allein aus dem Grund, daß man das viele schöne Geldkapital doch unmöglich ungenutzt herumliegen lassen kann; "konservativ" erscheint es auch, Überschüsse bloß zu verwalten und in sichere Zinsanlagen zu stecken - derweil die schönsten Spekulationsgewinne winken... Nein, Geldkapital schreit nach aktiver Vermehrung, und wer diesen Schrei nicht hört, hat in der Finanzabteilung von VW auch nichts zu suchen.

Wie das Hin und Her in den Vorstandsetagen zeigt, gibt es in dieser Frage einen ewigen Kampf zweier Linien, wie vorsichtig/wagemutig man in Sachen selbständige Geschäftemacherei mit dem Kreditberg voranschreiten soll. Der Große Vorsitzende ist beauftragt, den Goldenen Mittelweg ausfindig zu machen, die dafür eingesetzte Institution ist das "Controlling". In der Finanzabteilung und bei ihren Geschäftspartnern sitzen hinwiederum genügend unzufriedene und charakterschwache Menschen herum: Unzufrieden sind sie über die vielen verschenkten Möglichkeiten der Geldvermehrung, die sie vom internationalen Spekulationskarussell abkupfern möchten und die ihnen täglich über die Monitore flimmern; charakterschwach sind sie, weil in ihrem Hinterkopf der Gedanke spukt, ob sie nicht ein kleines, individuelles Nebengeschäftchen mitlaufen lassen sollten. Wegen dieser Charakterschwäche hat man sie übrigens geholt, da sie von gesundem Ehrgeiz - und Gewinnstreben zeugt. Beide Eigenschaften zusammen bewegen sie dazu, das "Controlling" zu unterlaufen. Damit rechnen wiederum die "Controller".

Fazit: Spekulation und Schwindel finden dauernd statt. Der Begriff dieser Dinger besteht schließlich darin, daß sie in Ordnung gehen, wenn sie sich gelohnt haben. Wenn sie sich nicht mehr lohnen, heißen sie "kriminelle Energie". Das ist ungerecht, da diese Verbrecher in Wirklichkeit nur Opfer der heraufziehenden Krise sind. Was können sie denn dafür, wenn ihre hektischen Überaktivitäten durch die Banalität aufs Kreuz gelegt werden, daß die Kreditgeschäfte irgendwo ins Stocken gekommen sind? Merke: Nicht der Kreditschwindler ist pervers, sondern die Gesellschaft, die ihn dazu macht.

In diesem Fall muß der unbekannte Schuldige bei VW geradezu als Sündenbock herhalten: Lieber "decken" bundesdeutsche Politiker und Journalisten einen saftigen Kreditschwindel "auf", als daß sie den Verdacht aufkommen lassen, ein deutscher Großkonzern könne zu den ersten Entwertungskandidaten der nächsten Krise zählen. Die Folgen davon scheinen bedeutend unangenehmer als eine lumpige halbe Milliarde. Aus diesem Grund hat VW wohl auch schnell versprochen, daß es garantiert den vergeigten Millionen noch 300 Millionen für die Eigentümer als Dividende hinterherschmeißen wird.

Kredit und Glauben

Aus dem Vatikan erreichen uns Nachrichten, die uns nicht im geringsten erschüttern. Der Kassenwart des Papstes - ein Mensch namens Marcinkus - soll sich in der Welt der Finanzen daneben benommen haben. Die italienischen Behörden jedenfalls wollen ihn verhaften, weil er wesentlich an so Sachen wie "betrügerischem Bankrott" beteiligt gewesen sein soll. Das glauben wir sofort, obwohl uns nichts ferner liegt, als in schwebende Verfahren einzugreifen.

Die Sache ist von Marx so beurteilt worden: "Das Monetarsystem ist wesentlich katholisch, das Kreditsystem wesentlich protestantisch." Das hat nun der katholische Würdenträger mit Zeichnungsberechtigung nicht beherzigt; in der Annahme, daß ein katholisch geprägter Staat wie der italienische nichts gegen einen Buchhalter der katholischen Kirche haben könne, hat sich der Mann auf protestantische Praktiken der gehobenen Klasse verlegt. Das von seiner Gemeinde in ihren weltweiten Filialen eingesammelte Geld hat er nicht einfach nachgezählt und davon ab und zu eine Fahrkarte für den Papst gekauft oder eine Mahlzeit für eine Gemeinde von Hungerleidern in Afrika gestiftet. Nein, er wollte mit dem Zaster unbedingt etwas Nützliches anstellen. Bei der Entscheidung darüber, was das denn sein könnte, ist ihm anläßlich eines kurzen Blicks in die christliche Welt eingefallen, daß man das Vermögen des Vatikans auch vermehren kann, statt es einfach auszugeben.

Entsprechende Angebote erhielt der Bankhalter Gottes von allen guten Börsen und Banken des Landes. Für den Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit dem Banco Ambrosiano hat er sich keineswegs wegen des Schutzheiligen entschieden, sondern wegen Geld. Mit diesem Institut war immer noch ein Geschäftchen drin, das ein wenig mehr brachte, weil etwas außerhalb der Usancen. Da gab es herrliche Dollarschiebereien mit Mafia-Geld abzuwickeln, und die Vertreter dieser Bank waren für saftige Spekulationen immer gut. Gut ging das allerdings nur so lange, bis auch dem Istituto per le Opere di Religione - das es auf fünf Milliarden Dollar Aktienbesitz und anderes mehr gebracht hatte - nicht nur die Peterspfennige zuflossen, sondern auch eine Rechnung präsentiert wurde. Als der Glaube an den Banco Ambrosiano und die Liquidität von so ehrenwerten Männern wie Sindona erschüttert wurde, stellte sich heraus, wie brüchig die Fundamente des Protestantismus sind. Und wie speziell die Zusammenarbeit zwischen IOR und den Kreditschiebern der Bank gewesen ist.

Ein paar gar nicht glaubwürdige Bürgschaften, etwas organisierte Steueihinterziehung, Handel mit gefälschten Wertpapieren usw., das alles wird dem Kassenwart jetzt zur Last gelegt. Und weil er die wohnliche Umgebung seiner römischen Villa nicht mit den ärgerlichen Verhältnissen im italienischen Gefängnis tauschen möchte, ist er zunächst einmal übergangsweise in den Vatikan gezogen zum Verstecken.

Das ist ein Skandal. Und zwar schon wieder einer, der nichts und niemanden ändert. Weder wird jetzt die Kollekte des Peterspfennigs eine Pleite, noch dürfte die katholische Kirche unter Massenkündigungen bei ihren Mitglieder leiden. Den Kiedit, den Gött bei den Gläubigen genießt, können seine offiziellen Vertreter auf Erden nämlich gar nicht verspielen. Die Bürgschaft leisten die Christen ja selbst, mit ihrem Glauben - und der versetzt Berge, auch solche aus Geld.

Es gibt noch eine Gerechtigkeit

Im September '86 kaufte Fiat den Libyern eigene Aktien für 7 Milliarden DM wieder ab (vgl. MSZ 10/86). Die Agnellis wollten den Einstieg in SDI nicht verpassen und entrichteten dafür den politischen Preis, den die USA verlangten: kein Gipfelchen Einfluß für Gadafi. Mittlerweile stellt sich heraus, daß das Geschäft auch einen Preis gehabt hat. Das Bankenkonsortium, das damals die Abwicklung des Geschäfts gerne übernahm - schließlich handelt es sich um grundsolide Aktien, auf die der europäische Markt nur gewartet haben soll -, ist auf einem dicken Paket sitzengeblieben:

"Das Gewicht der nicht untergebrachten Fiat-Aktien drückt sowohl auf die italienische Aktienbörse, wo Fiat seit der Transaktion fast um ein Viertel gesunken sind, wie sie auch den Banken Schmerzen verursacht, die diese Aktien damals zum Höchstkurs übernommen haben und inzwischen nur noch mit immer größerem Verlust absetzen können...

Da die Operation auch politischen Hintergrund hatte, diskret vorgenommen und sehr kurzfristig abgewickelt werden mußte, hatten Fiat, Deutsche Bank und Konsortium eine ungewöhnlich schwierige Aufgabe vor sich und konnten nicht alle sonst üblichen Absicherungen treffen."

Da haben sie sich als eilfertige Liebediener der politischen Gewalt betätigt - natürlich nicht, ohne an ihr eigenes kleines Profitchen zu denken -, und schon fällt ihnen ihre eigene Brut in den Rücken und spekuliert ungerührt auf Baisse:

"Ihr zusätzliches Pech war, daß die Börse seitdem abwärts tendiert."

Jetzt fuchsen sie sich und haben einen überraschenden Gewinner entdeckt:

"Wie sich nächträglich zeigt, hat Libyen sein Paket zu dem für Tripolis günstigsten Zeitpunkt verkauft."

Dabei hatte man sich das vorträglich ganz anders vorgestellt... Die Logik ist zwar beknackt und zeugt nur von der Gehäßigkeit ihrer Anwender - aber eine kleine Genugtuung für den Verfasser des Grünen Buches dürfte es schon sein. Helfen tut sie ihm freilich nicht, denn während die Banken ein paar Nullen durchstreichen, muß er mit dem Geld - damals wie heute - ein paar ganz reale Schulden abzahlen An die natürlich.

Über den Mehrwert - oder: Hochzeitskutschen schaffen keinen Reichtum

Zum Zwecke der Elendsverwaltung haben die USA und Großbritannien staatliche Programme aufgelegt, die den Arbeitslosen helfen sollen, Kapitalisten zu werden. Der hauptsächliche Inhalt dieser Programme ist eine Ansprache an unternehmerische Urinstinkte, die der Sozialkundeunterricht in sie hineingepflanzt hat: Glückes Schmied, Tellerwäscher und so weiter.

So zermartern sich denn diese kleinen Leute den Kopf, wo sie eine "Marktlücke" entdecken können. Die vom Staat gnädig noch gezahlte Stütze, verbunden mit dem lockenden Angebot, bei der "Unternehmensgründung" mit ein paar Dollar/Pfund nachzuhelfen, lassen sie auf die aberwitzigsten Ideen kommen. Noch ziemlich normal die in den "Tagesthemen" vorgeführte arbeitslose Bibliothekarin, die mit 40 Pfd. Alu die Woche und ihrem Erspartem sich ladylike gestylt hat und eine Hochzeitskutsche kaufte, mit der sie nun bleiche Engländer durch den Nebel zum Standesamt bringt. Exotischer schon solche Beispiele, die das "verrückte New York" zustandebringt, wie das "gesungene Telegramm" oder die berufsmäßigen "Hunde-Gassi-Führer".

Der von Staats wegen herausgeforderte Erfindungsreichtum entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als die immergleiche Masche: der eigenen Klasse das Geld aus der Tasche ziehen. Wenn es ganz gut geht, kommt so ein frischgebackener "Kapitalist" auch mal an die Revenue der Bessergestellten heran - nie wird er aber in die Verlegenheit kommen, selbst den Übergang zur Anwendung von Kapital zu machen. Auch wenn er die Selbstausbeutung seiner eigenen Person wie auch seiner Familie noch so radikal betreibt - außer den sehr zweifelhaften Erfolgen, daß er vielleicht einen armen Schlucker einstellt und damit hilft, die Sozialkassen des Staates zu entlasten, wird nicht viel herauskommen.

In Amerika hat diese "Initiative" übrigens zu einer deutlichen Verminderung der Arbeitslosenzahl geführt; die Burschen da drüben glauben ja wie blöd an ihren Mist von "winners und loosers" und schauen sich gerne im Fernsehen die Lobhudeleien ihres obersten Kriegsherren über "die wiedererweckten Schaffenskräfte des amerikanischen Volkes" an. Daß, aber die sogenannte "Ausweitung des tertiären Sektors" nichts mit Akkumulation von Reichtum, sehr viel aber mit einer Umverteilung der Armut zu tun hat, ist nicht nur den Nationalökonomen im Wirtschaftsministerium aufgefallen - die fragen sich nämlich, wo eigentlich das Wachstum bleibt -, sondern auch dem Gewerkschaftsbund AFL/CIO:

"...Evolution zu einer postindustrialisierten Gesellschaft, in der die Einkommen nicht mehr im Industrie-, sondern im Dienstleistungssektor 'produziert' werden. Nach Meinung des gewerkschaftlichen Dachverbandes hat sich dieser Prozeß in den letzten Jahren akzentuiert und zur Vernichtung hochbezahlter Arbeitsplätze geführt. Seit 1979 seien 2,3 Mio. Arbeitsplätze in der Industrie mit einem Durchschnittsverdienst von 444 Dollar pro Woche verloren gegangen, während auf den 9,2 Mio. an neu geschaffenen Stellen im tertiären Sektor im Mittel nur noch 272 Dollar pro Woche verdient würden. Die AFL/CIO schließt daraus, daß der Lebensstandard der Vergangenheit auf der Basis der 'Hamburger-Jobs' in der zukünftigen Dienstleistungsgesellschaft nicht mehr gehalten werden könne." (NZZ, 1.3.)

Ein vorbildlicher Bankier

"Bankier Ulrich (Ex-Chef der Deutschen Bank) hat sich am Montagnachmittag mit einer Pistole in den Mund geschossen: Er war auf der Stelle tot... Frau Ulrich: 'Ärzte haben ihm gesagt, daß sein körperlicher Verfall zu einem qualvollen elenden Ende führen könnte. Dazu wollte er es nicht kommen lassen. Er hat getan, was er von seinem Beruf gewöhnt war: Objektive Analyse der Situntion, danach traf er die Entscheidung und vollzog sie.'" (BILD, 18.3.)