EIN JOURNALIST AUS ZWEI LÄNDERN

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Dieser Artikel ist in der MSZ 2-1988 erschienen.
Systematik: 

Werner Höfer tritt ab
EIN JOURNALIST AUS ZWEI LÄNDERN

Nach dem Bembel-Schenk verschwand jetzt mit dem "Frühschöppner" überraschend ein weiterer Exponent öffentlichrechtlichen Alkoholmißbrauchs von der Bildröhre. Dabei verzichtete Höfer - dies muß man ihm lassen - darauf, sich in Form einer jener penetranten Abschiedssendungen noch einmal besonders unangenehm in Erinnerung zu bringen. Somit verbleibt uns diese undankbare Aufgabe.

Schon in seinen besten Jahren hielt Höfer nichts von Rührseligkeiten und plädierte dafür, wenn's denn über einen beschlossen ist, in Haltung abzutreten:

"Wir sind in der großen Bewegung des Krieges, der jeden zu der Bereitschaft auffordert, jederzeit von allem zu scheiden. Unerbittlich sind seine Pflichten, unausweichLich die Stationen, an denen er uns gebietet 'Lebe wohl!'zu sagen." (Höfer 1943)

Nun sind die Umstände seines Abgangs zwar weit weniger dramatisch, aber dennoch dazu angetan, der Nation noch einen letzten Dienst zu erweisen, insbesondere der politischen Kultur in diesem unseren Lande. Diese hat er, zum Fall geworden, um das staastsbürgerliche Besinnungsthema bereichert, ob des Journalisten Höfer faschistischer "Irrtum" nun der "Irrtum" Höfers war oder der eines deutschen Journalisten in "unseliger Zeit": Was wäre ihm denn damals sonst abgedruckt worden? Auch dem freiheitlich verfaßten Geist ist es schließlich geläufig, daß ein Journalist keiner wäre, würden seine Machwerke nicht seiner Obrigkeit in den Kram passen.

Höfers Verteidigung

Der Schauprozeß, der mit dem Abgang des nationalen Unterhaltungskünstlers verbunden war, sah denn auch entsprechend aus. Die lieben Kollegen hatten Werner Höfer schlicht den Vorwurf zu machen, er habe der Regierung Hitler mit journalistischen Leistungen zur Seite gestanden. Diesen Vorwurf hat der gute Mann so aufgefaßt, wie er gemeint war und wie er ihn allenfalls verstehen konnte: Einer, der sich für die Nachkriegs-BRD so stark gemacht hat, hätte doch eigentlich im Dritten Reich dagegen sein müssen!

An diesem Gerücht stimmt zwar nichts, schon gar nicht, wenn es als moralischer Imperativ des Journalisten daherkommt. Eine Zunft, die sich der Probleme der Nation denkend annimmt, die deren Erfolg, die Chancen und Mittel ihrer Durchsetzung sichtet und ihren Zeitgenossen einsichtig machen will, kennt eben nur diesen ihren Maßstab für "Kritik". Zuallererst läuft ihr Bemühen auf die Betrachtung von Hindernissen und Schwierigkeiten hinaus, die dem Staatsprogramm im Wege stehen - und dieser Standpunkt erhält sich mit den Machtwechseln, welche die liebe Geschichte für die Nation bereithält. Es ist nachgerade absurd, ausgerechnet von einem Journalisten zu verlangen, daß er aus der Warte einer politischen Macht schreibt, die es (noch) gar nicht gibt und deren Stellung in der Welt mit ihren Tücken ihm gar nicht bekannt ist. "Umgestiegen" sind deutsche Schreiber auf Demokratie, Europa, Freiheit und Westen, als diese Titel auf die Tagesordnung des Rechtsnachfolgers des Reiches kamen.

Das könnten sowohl die heutigen Kollegen von Höfer aus der Anschauung ihrer eigenen Berufstätigkeit wissen, wie es auch Höfer selbst aus Erfahrung geläufig ist. Dennoch nimmt er sich liebend gern der Lüge an, es sei ein gewisser Widerspruch, erst für Hitler zu moderieren und dann für die Demokratie zu hetzen und deren Rechte zu propagieren. Diese Lüge gestattet nämlich die Formulierung der Anklage so recht nach dem Geschmack von Leuten, die Ausreden suchen. "Warum waren sie kein Gegner Hitlers?" - fragt sich Höfer zusammen mit den ihn anstänkernden Berufsgenossen, um zum dreiundzwanzigsten Male das deutsche Märchen aufzutischen: Es ging so schwer, hätten Sie mal damals gelebt und geschrieben; wer dagegen war, hat keine Berufschancen gehabt usw. Für psychologisch einfühlsame Gemüter: Ich war "zu feige", "hatte nicht die Kraft", "wünschte mir heute, ich hätte etwas mehr Mut gehabt" usf.

Unter der Hand wird aus einem stinknormalen Nationalisten von damals ein tragisch "innerer Emigrierter", aus dem Mitmacher und Anpasser ein zur Karriere gezwungener Mensch. (Hier geben Grußadressen ab: Globke, Oberländer, Lübke, Kiesinger, Filbinger, Carstens...) Jetzt ist er ein Demokrat der ersten Stunde, einer, der noch dazu sein Nachkriegswirken für die neue Nation als Buße für antifaschistische Versäumnisse verkaufen kann und sich sicher ist, daß sein dreißig Jahre betriebener Stammtisch- Imperialismus, seine bodenlose, bis in Formalia des Frühschoppens durchkalkulierte Hetze, allen, auch seinen Kritikern, enorm gefallen hat. Daß er damals wie heute nichts anderes sein wollte als ein Sprachrohr deutschen Rechts - diese unbedeutende Wahrheit ist bei dem Theater um Höfer zielstrebig unerwähnt geblieben. Für so gut gilt eben das heutige deutsche Wesen den journalistischen Ratgebern und Hofberichterstattern der BRD-Politiker, daß diese Leistung des internationalen Frühschoppens fraglos in Ordnung geht.

Höfers zweite Karriere

Daß das Werk eines Schreiberlings als das eines "Rädchens im Organismus der kulturschaffenden und meinungsbildenden Einrichtungen" (Höfer '43) im Dienst an den Vorhaben der eigenen politischen Gewalt aufgeht, das gab nicht nur das Berufsverständnis des frühen Schreibtischtäters ab, sondern bildete auch die Grundlage seiner zweiten, der demokratischen Schaffensperiode. Unter gewandelten Vorzeichen freilich, denn Höfer mußte fortan seine journalistische "Leidenschaft und Überzeugung" nicht mehr für eine - immer aussichtsloser werdende - Schlacht gegen den gesamten maßgeblichen Rest der Welt beanspruchen.

Die zunehmende Geltung, die das neue deutsche Regime in der Welt erwarb, brachte ihm die Rolle des Gastgebers ein (bei einem guten deutschen Tropfen, denn "gerade der deutsche Mensch hat aus der Fülle seiner Gemütswerte ein besonders starkes Empfinden für echte Gastfreundschaft" (Höfer '43)). Und zugleich besorgte sie ihm einen wertvollen Heimvorteil: Entsprechend der globalen Souveränität des westlichen Bündnisses, an der die BRD immer größeren Anteil hatte, hatte Höfer auch fortan die "objektiveren", da unwidersprechlicheren Argumente in der Tasche. Somit konnte er seine Parteilichkeit in der Rolle des Moderators (zu deutsch: Mäßigers) vorführen, an dessen überlegenem Standpunkt sich die Parteilichkeit der übrigen Diskutanten relativieren lassen mußte.

Das - je nach dem tatsächlichen Erfolg der jeweiligen politischen Gewalt mehr oder weniger geglückte - Zusammenfallen von nationaler Gesinnungstreue und journalistischer Überzeugungskraft als Inszenierung darzubieten, war die Masche der Höferschen Erfolgssendung. Ihren anhaltenden Unterhaltungswert für die neudeutschen Weltbürger verbürgte zum einen die als selbstverständlich einkalkulierte Parteilichkeit der anwesenden "Journalisten aus fünf Ländern". Zum anderen hatten diese sich durch die Bemühung auszuzeichnen - sie hatten ja kein Heimspiel -, ihre nationalistische Stellungnahme als eine gänzlich unvoreingenommene Sicht der Dinge vorzuführen. Wer kriegt den Schein, sein eigenes interessiertes Urteil sei objektiv und frei von jeglicher nationaler Einseitigkeit zustandegekommen, am besten hin? Besonders gute Karten hatte dabei derjenige, der die Pose der Kennerschaft durch irgendwelche Ausweise belegen konnte, die Macht belauscht zu haben und ihr besserwisserisch besorgte Ratschläge geben zu können: daß man "gerade vom Verhandlungsort kommt", "schon 10 Jahre Korrespondent in diesem Land ist", "von einer großen New Yorker, Pariser etc. Zeitung" stammt. Möglichst hautnah mit den Machthabern in Kontakt zu stehen, übersetzt sich auf journalistisch in "Kompetenz".

Der Inszenierung entsprach das Besetzungsmuster: Ein bis zwei Vertreter der zur Debatte stehenden Weltgegend, wenn möglich aus konfligierenden Lagern - das bringt Schwung in die Bude. Zusätzlich ein Journalist, der auch aus dieser Ecke stammt, aber neutral ist (und deshalb dafür da ist, den störenden Nationalismus der Betroffenen als Auch-Araber, Auch-Afrikaner etc. in die Schranken zu weisen), und auf jeden Fall ein Ami und ein Deutscher. So sehr dieses Auswahlprinzip von dem Gedanken lebte, daß es sich für eine Diskussion gut macht, wenn Betroffene selbst ihre Einschätzung der Lage unter einem allgemeinen weltpolitischen Gesichtspunkt abliefern, so wenig verließ sich Höfer darauf, daß sie ohne weiteres als Material taugten, die Überlegenheit einer supranationalen Sichtweise vom deutschen Standpunkt aus zur Schau zu stellen. Bei der Vorstellung der Figuren wurde daher immer gleich klargestellt, was man von ihren weiteren Auskünften zu halten hat: Da langt der Hinweis, daß die einen mehr Vertreter ihres Staates sind ("Sie sind Iraner" etc....), die anderen mehr journalistische Absichten haben, also eher richtig liegen ("Wenn man weiß, daß Sie von Readers Digest kommen, diesem Elefanten unter den Magazinen, kann man sich die beträchtliche Erfahrung ausmalen, die Sie haben."). Und überhaupt ist die Betroffenheit der deutschen und amerikanischen Nation von prinzipiell allen Geschehnissen auf dem Erdball eine vollkommen selbstverständliche Angelegenheit, was ihnen den ganz linken und den ganz rechten Stuhl im Halbrund auf Dauer eingebracht hat. Es wäre ja auch zu blöd, einen Journalisten aus Surinam (sofern auffindbar) sich darüber den Kopf zerbrechen zu lassen, was gerade in den USA oder der BRD im Gange ist - da fehlt ja von Haus aus durch die Tatsache, daß sein Staat nichts anderes ist als Objekt des Umgangs seitens der Supermächte mit ihm, jede Grundlage für die erwünschte Kompetenz.

Die "sympathische" Art, deutsch zu diskutieren

Was Höfer heute als so enormer Verdienst um Objektivität und Liberalität des deutschen Medienwesens nachgerühmt wird, ist seine Tour, die verschiedenen Standpunkte der Diskussion so ins Spiel zu bringen, daß ihre Vereinnahmung für die eigene (supra-)nationate = vernünftige Sichtweise der Dinge klappt. Da waren zum einen die Fragestellungen, mit denen er die Journalisten aufrief, und die schon klarstellten, was man von ihnen gern für Auskünfte erteilt bekommen möchte. Fragen und Aufforderungen an Russen ("Was will der russische Bär in Afghanistan?"), zu Olympia ("Jetzt kommen Sie mir bloß nicht wieder mit dem Bla-Bla vom Frieden!") und an Drittweltler (zu zwei Türken: "Ihr Land ist ein Faß ohne Boden. Sollen wir uns das auf Dauer leisten?") stellten an die so Angesprochenen das Verlangen entweder aufzuhören, für ihre Nation zu argumentieren, oder aber sich zu blamieren. Ein Iraner und ein Iraker, die sich über die Frage ineinander verbissen, wer denn nun den Krieg letztendlich angefangen hätte, mußten sich von Höfer, nachdem sie eine Weile zur Belustigung gedient hatten, Nachhilfeunterricht in Sachen Diskussionsfähigkeit erteilen lassen! "Sie können das hier nicht monopolisieren, dafür müssen Sie schon Verständnis haben." Und wenn sich ein Ausländer partout nicht an die Regel halten wollte, sich zum Beleg für die eigene Borniertheit und die vernünftige Weitsicht des Herrn Höfer zu machen, wurde er auch mal - ganz im Sinne der "Fairneß", die im Frühschoppen herrschte - als noch nicht ganz trocken hinter den Ohren beschimpft: "Sie können mir nur leid tun, wenn Sie das nicht anders sehen können!"

Ein Ami, Deutscher oder Franzose mußte sich freilich nie auf solche Weise auf den Boden der Sachlichkeit zurückführen lassen. Die Fragen an sie präsentierte der Moderator gleich in der Gewißheit der prinzipiellen Übereinstimmung im Grundsatz "objektiver Argumentation". Die permanente Aufrufung westlicher Figuren, als Ober-Schiedsrichter von Auseinandersetzungen ("Sie wollten den ausgebrochenen Streit gerade schlichten?!" "Lassen Sie uns mit mitteleuropäischer und amerikanischer Gelassenheit mal sehen, was von dem, was die anderen Kollegen gerade gesagt haben, stimmt.") konnte fest auf die praktische Gültigkeit bauen, die der westliche Standpunkt aus der Weltgeltung seiner Macht bezieht. Sie verhalf Höfer denn auch stets zu einem Generalnenner, den er schließlich in seinem obligatorischen Schlußräsonnement als Fazit der Debatte ausgab. Und sie verhalf ihm zu jener unverwüstlichen Selbstzufriedenheit, mit der er sich selbst zur Inkarnation überparteilichen und unabhängigen Urteilens stilisierte. Die Attitüde des zutiefst problembewußten, dabei stets "gelassenen" Moderators, die ihm bis in die Physiognomie und Stimme hinein zur ersten Natur geworden ist, pflegte er 35 Jahre lang mit absoluter Glaubwürdigkeit: Sie spiegelte ja seine tiefe Zufriedenheit damit wider, als Journalist vom deutschen Wiederaufstieg in die erste Klasse nur profitieren zu können.

Der Höfer war's...

Von daher ist es auch durchaus verständlich, daß der eitle Gimpel in der jüngst erfolgten Ausbreitung seiner faschistischen Vergangenheit eine Machenschaft wittert, die sich gegen nichts anderes als seine Person richtet. In der Tat liegt denen, die in diesem Zusammenhang fällige "Lehren der Vergangenheit" für sich reklamieren, nichts ferner als den faschistischen Inhalt des neu gehobenen Zitatenschatzes Höfers in Erwägung zu ziehen, geschweige denn sich die Frage vorzulegen, inwiefern dieser mit den Botschaften bezüglich der letzten Dinge des Gemeinwesens verträglich ist, die das demokratische Meinungsbildungswesen in Umlauf setzt. Die inkriminierten Durchhalteparolen dienten dem falschen, dem "Hitlerkrieg", der heutzutage ohnehin nicht möglich ist. Für die demokratische Integrität der BRD-Glotze bestand daher zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr - interessant ist vielmehr das Ausmaß der Loyalität Höfers zu den damaligen falschen Herren, und inwieweit diese mit dessen Integrität vereinbar sei. Das geht uns alle ja auch am meisten an! So machte man - ein auf den ersten Blick für die bundesdeutschen Medien beispielloses Ansinnen - seinen Verbleib im Amt von "befriedigenden Erklärungen" abhängig, und wartete voller Spannung, ob der "wendige Showmaster" ("Süddeutsche Zeitung") zwecks Rettung seiner "Glaubwürdigkeit" sich nun des feigen Opportunismus oder aber der eingefleischten Gesinnungstäterschaft bezichtigen würde.

...der Sündenbock...

Nun könnte man meinen, der "gewiefte Medienfuchs" (Spiegel) hätte auch innerhalb dieser Alternative noch eine überzeugende Variante hinkriegen können. Schließlich sah er sich mit der Wiederentdeckung des ersten Teils seines Oeuvres nicht zum ersten Mal konfrontiert - ohne daß sein Leumund darunter gelitten hätte. Im Gegenteil: Als vor über 25 Jahren der sogenannte A. Norden, SED-"Propagandachef", dieselben Beweise gegen Höfer auffuhr, hat er sich gründlich verhoben. Das wäre ja wohl auch ein Witz gewesen, wenn die "giftigen Pfeile des polternden Stalinisten" (Spiegel) den ersten Frühschoppen in Freiheit, den es auf deutschem Boden gab, hätten vermiesen können! Auch als nach weiteren 15 Jahren dieses demokratischen Getränks Höfer "auch in der westdeutschen Presse ins Gerede kam", durchschaute man sofort messerscharf: Die wollen ja nur dem Höfer an den Karren fahren! Warum sollte nun dessen bundesverdienstbekreuzigte Glaubwürdigkeit nicht auch in der Lage sein, den heuchlerischen Charakter der Kampagne eines gewissen Wiesner, Spiegel, zu verbürgen?

...der Höfer, den wos eh kaana mog!?

Der Ausgang ist bekannt. Erst hinterher war zu erfahren, daß ihm eine befriedigende Erklärung so oder so nicht gelungen wäre. Höfer hat nämlich etwas übersehen:

"Er hat übersehen, daß 'seine Geschichte' tot ist, daß statt dessen die toten Opfer auferstehen - als Zeugen dafür, daß die Geschichte auch anders hätte verlaufen können, wenn es mehr Kreitens und weniger Höfers gegeben hätte." (Süddeutsche Zeitung, 9.1.88)

Ja wenn eines dieser Opfer mal früher aufgestanden wäre, um uns zu sagen, daß es keinen Faschismus gegeben hätte, wenn er nicht gemacht worden wäre! Nicht nur 1874 Frühschoppen hätten einem erspart bleiben können. Auch der Eindruck wäre vermieden worden, die "Schatten der Vergangenheit" hätten den Westdeutschen Rundfunkrat nicht von ungefähr just zu dem Zeitpunkt heimgesucht, als dieser gerade statt des Frühschoppens "einen Neuanfang machen wollte"! Sollte das "Erinnerungsdrama" (" Süddeutsche Zeitung") sich in einen Theaterdonner auflösen, um den alten Knochen möglichst wirkungsvoll vom Nierentisch zu verscheuchen? Wenn man der Presse folgt, würde man es sich mit einer solchen Deutung zu einfach machen:

"Daß Höfer die Vergangenheit jetzt (!) eingeholt hat, war eine Zwangsläufigkeit." (Saarbrücker Zeitung)

Sonst könnte man ja meinen, das journalistische Wirken sei gemeine Auftragsarbeit. Und die von diesem Berufsstand ausgepinselten höheren Beweggründe der Macht seien bloße Dekoration - die schließlich auch am besten dazu geeignet ist, einen von ihnen abzuservieren.